Motorradfahrerin schwer verletzt

Unfall auf A44: Northeimerin lebensgefährlich verletzt - 15 Kilometer Stau

Zierenberg. Lebensgefährlich verletzt worden ist am Freitag eine 48-jährige Motorradfahrerin aus Northeim bei einem Verkehrsunfall auf der A 44.

Wie ein Polizeisprecher mitteilte, ereignete sich der Unfall um etwa 12.40 Uhr zwischen den Anschlussstellen Zierenberg und Breuna in Fahrtrichtung Dortmund.

Zwei miteinander befreundete Frauen waren zum Unfallzeitpunkt auf der A44, jeweils auf eigenem Motorrad, in Richtung Dortmund unterwegs. Wie die vorausfahrende und nicht am Unfall beteiligte Frau gegenüber der Polizei angab, fuhr die Freundin hinter ihr.

Aktualisiert um 17.25 Uhr

Unmittelbar vor dem Unfall habe ein Wohnmobil zwischen den beiden Motorrädern die Fahrspur gewechselt. Daraufhin habe sie noch das Hupen des Motorrades der Freundin gehört, den Unfallhergang und den Sturz der Freundin aber selber nicht gesehen.

Die verunglückte Motorradfahrerin ist schwerstverletzt und schwebt in Lebensgefahr. Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik nach Göttingen geflogen.

Zur genauen Ermittlung des Unfallhergangs wurde ein Gutachter eingesetzt. Ein erstes Ergebnis: Es scheint einen heftigen Kontakt zwischen dem Vorderrad des Motorrades und dem beteiligten Fahrzeug gegeben zu haben.

Bilder vom Unfallort

Schwerer Unfall auf Autobahn 44

Die Polizei fahndet nach einem Wohnmobil oder Transporter mit einem Anhänger, auf dem Motorräder transportiert wurden. Dieses Fahrzeug soll nach den bisherigen Erkenntnissen am Unfallhergang beteiligt gewesen sein. Das gesuchte Gespann fuhr nach dem Unfall in Fahrtrichtung Dortmund weiter. Zur Farbe und dem Kennzeichen liegen bislang keine Hinweise vor.

Richtung Dortmund staute sich der Verkehr auf mehr als 15 Kilometer Länge. In Richtung Kassel waren es rund sechs Kilometer. Die Umgehungsstraßen im Wolfhager Land waren bis zum späten Nachmittag überlastet.

Zeugen, die den Unfallhergang gesehen haben oder möglicherweise auch Angaben zu dem gesuchten Gespann machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation Baunatal, 0561/ 910-1929, oder dem Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel, 0561 / 9100, zu melden.

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © HNA

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