Abstimmung im Haupt- und Finanzausschuss

Wolfhagen stellt Weichen für die Wiederbelebung der Geburtshilfe

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Die Wolfhager Klinik am Kleinen Ofenberg.

Wolfhagen. Die Wiederbelebung der Geburtshilfe in der Wolfhager Klinik rückt ein Stück näher: Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Wolfhagen hat am Donnerstagabend einstimmig dafür votiert, in den kommenden fünf Jahren ein Drittel eines möglichen Defizits der Geburtshilfe, maximal jedoch 150.000 Euro pro Jahr aus der Stadtkasse zur Verfügung zu stellen.

Wenn auch das Stadtparlament in seiner nächsten Sitzung am 27. März den Antrag absegnet, ist eine weitere Grundvoraussetzung für die Wiedereröffnung erfüllt, die der Vorstandsvorsitzende der Gesundheit Nordhessen Holding (GNH), Dr. Gerhard M. Sontheimer, formuliert hatte. Sontheimer hatte zudem zur Bedingung gemacht, dass sich auch der Landkreis Kassel mit 150 000 Euro an den Kosten für die Geburtshilfe beteiligen möge. Einen entsprechenden Beschluss hatte der Kreistag während seiner Sitzung am 27. Februar verabschiedet.

Der Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses, so dessen Vorsitzender, sei an Bedingungen geknüpft, so dessen Vorsitzender Karl-Heinz Löber: „Wenn sich durch den Zuschuss ein Überschuss für die gesamte Klinik ergibt, reduziert sich der Zuschuss entsprechend.“

Wolfhagens Bürgermeister Reinhard Schaake rechnet mit einer Entscheidung am 8. April, dann trifft sich der Aufsichtsrat der GNH. (nom)

Quelle: HNA

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