Wolfhager Kreisel: Ein Rondell für die Freundschaft

Runde Sache: Der Platz der Städtepartnerschaften am Ortsausgang von Wolfhagen in Richtung Ehringen gelegen, ist fertig und wurde während der Bürgerversammlung offiziell an die Stadt übergeben. Foto:  zih

Wolfhagen. Der Platz der Städtepartnerschaften wurde offiziell vom Vorsitzender der Servicegemeinschaft, Egbert Bachmann, und vier an der Gestaltung des Platzes beteiligter Firmen an die Stadt Wolfhagen übergeben.

„Was lange währt, wird endlich gut“, sagte Bachmann und spielte mit diesen Worten darauf an, das es Jahre brauchte vom Start des Projektes bis zur Übergabe. Der Vorsitzende der Servicegemeinschaft warf einen Blick zurück auf den Sommer 2009, als der Kreisel im Bereich, wo die Siemensstraße in die Ehringer Straße mündet, fertiggestellt wurde.

Im Herzen des Kreisels 

Im Herzen des Kreisels sollte ein Platz entstehen, der den Partnerstädten Wolfhagens - Tergnier in Frankreich, Ohrdruf in Thüringen und Meldola in Italien - gewidmet werden sollte. Mit der Umsetzung des Projektes beauftragte seinerzeit die Stadt die Servicegemeinschaft.

Die nahm Kontakt zur Wilhelm-Filchner-Schule auf, startete einen Schülerwettbewerb, bei dem zwei Modelle entstanden, die mit einem weiteren vom Wolfhager Steinmetzmeister Wolfgang Leffringhausen zur endgültigen Gestaltungsvorlage verschmolzen.

Drei Basaltstelen 

Eine Tafel mit den Namen der an der Platzgestaltung Beteiligten für den Bürgermeister: (von links) Erster Stadtrat Horst Förste, Kai Franke (Energy Glas), Eckhard Habermann, Laura Leffringhausen, Bürgermeister Reinhard Schaake, Dieter Spangenberg (Stadtwerke Wolfhagen), Egbert Bachmann, Ingo Bachmann, Thomas Haupt (Elektrik), Luisa Leffringhausen und Wolfgang Leffringhausen. Foto:  zih

Im Herbst 2011 wurde mit dem Bau begonnen, Strom wurde gelegt, die Sockel für drei Basaltstelen gegossen, in der Mitte eine Spirale aus Buchsbaum angelegt. Im Januar 2014 schließlich wurden von der Wolfhager Firma Energy Glas die Glasblöcke geliefert, die in die Basaltstelen eingearbeitet wurden. LED-Lampen, die ihre Farbe verändern, bringen die Glasblöcke nachts zum Leuchten. Im Sommer kamen nun die Namen und Wappen der Partnerstädte auf den Platz.

Bürgermeister Reinhard Schaake dankte den beteiligten Firmen und auch den Schülern, die sich in der Planungsphase einbrachten, für ihr bürgerschaftliches Engagement“ und wies darauf hin, dass Schüler der Filchner-Schule im kommenden Frühjahr nach Polen fahren werden, um das Land kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen. „Es ist noch offen, ob sich daraus eine weitere Städtepartnerschaft entwickelt“, so Schaake. Aber wenn, wäre auf dem Kreisel allemal Platz für eine weitere Basaltsäule.

Quelle: HNA

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