Im vergangenen Jahr waren es 7300 Besucher

Mehr als 7000 Tickets verkauft: Wolfhager Kulturzelt mit Rekordzahlen im Vorverkauf

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Coup gelandet: Top-Star Anastacia heizte, laut Veranstalter, den Vorverkauf an. Das Konzert der amerikanischen Sängerin ist längst ausverkauft.

Wolfhagen. Das diesjährige Wolfhager Kulturzelt, das vom 6. bis 16. Juni über die Bühne geht, kann jetzt schon mit einer neuen Bestmarke glänzen.

„Wir haben schon mehr als 7000 Tickets verkauft“, sagt Kulturmanager Wolfgang Frey, „das hatten wir sonst frühestens Ende Mai“.

Frey informierte den Wolfhager Magistrat jetzt über den Stand der Vorbereitungen und konnte erstklassige Zahlen vorlegen, die schon jetzt deutlich darauf hinweisen, dass im 24. Jahr des Bestehens des Wolfhager Festivals zum 23. Mal unter der Endabrechnung wieder eine schwarze Zahl stehen wird. Allein im Jahr 2013, als mit dem Hessentag in Kassel ein mächtiger Konkurrent ums Publikum in der Region am Start war, hatte das Wolfhager Kulturzelt bislang ein Defizit von rund 76 000 Euro eingefahren.

In diesem Jahr hat das Festival einen Kostenrahmen von 320 000 Euro. Bei 9300 zahlenden Zuschauern, so die Kalkulation, werden die Einnahmen bei rund 350.000 Euro liegen, so Frey. Im vergangenen Jahr hatte man mit 7300 Besuchern eine Punktlandung hingelegt und den Kostendeckungsgrad erreicht.

Für das anstehende Festival hatte Frey mit der Verpflichtung des Top-Stars Anastacia einen Coup gelandet, der den Vorverkauf mächtig anheizte. Das Konzert der amerikanischen Sängerin ist längst ausverkauft, und auch bei anderen Künstlern wird das Kartenkontingent bereits knapp: Das Konzert von Max Giesinger wird wohl das nächste sein, für das es keine Karten mehr gibt, für Radio Doria mit Jan Josef Liefers gibt es noch knapp 100 Tickets. Olaf Schubert und Torsten Sträter verkaufen sich ähnlich gut.

Frey berichtete auch über den Kulturladen, wo gerade das Winterfestival zu Ende gegangen ist. Jahr für Jahr kommen mehr Besucher, 2017 waren es rund 4000. Die städtischen Veranstaltungen besuchen im Schnitt 130 Leute. Die 2012 ins Leben gerufene Einrichtung trägt sich. 

Quelle: HNA

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