Sportstätte in der Kernstadt

Wolfhager plant Squash- und Soccer-Zentrum im Glashaus

Will investieren: Orhan Kalkan mit Tochter Asya und Ehefrau Ferdane vor dem Glashaus an der Schützeberger Straße. Rechts der Eingang der Eingang zum Sportstudio Phoenix. Foto:  Norbert Müller

Wolfhagen. Zwei Spielfelder für Squash, ein Kunstrasenplatz zum Kicken: Orhan Kalkan plant in der Wolfhager Kernstadt eine neue sportliche Attraktion.

Wenn Orhan Kalkans Pläne Wirklichkeit werden, wird die Wolfhager Kernstadt im kommenden Jahr um eine sportliche Attraktion reicher sein. Der 39-Jährige hat 2014 an der Schützeberger Straße das Glashaus gekauft, in dem einst das Gartenscenter Bachmann vor dessen Umsiedlung an die Siemensstraße untergebracht war. Nun möchte der Wolfhager die Halle umbauen und dort zwei Squash-Plätze sowie ein Fußballfeld mit Kunstrasen unterbringen.

Ein Sportzentrum im Zentrum schwebt dem Portfolio-Manager vor, dessen Frau Ferdane seit 2011 das angrenzende Phoenix-Sportstudio betreibt, in einem Gebäude, das - wie auch der Parkplatz und das gegenüberliegende Haus -zum Eigentum Kalkans gehören. Rund 200.000 Euro schätzt er, werde das Projekt voraussichtlich kosten. Die Halle habe ausreichend Platz für die drei Spielfelder, sie müsse aber noch aufwendig umgebaut werden. Dach, Heizung und Böden müssten neu gemacht werden, außerdem fehle jegliche Isolierung. Die Details seien noch vom Architekten zu klären. Duschen und Umkleide des Studios könnten mitbenutzt werden.

Die Halle solle „eine öffentliche Einrichtung“ sein, nutzbar für alle, nicht nur für Mitglieder von Phoenix. „Unsere Devise lautet, dass Sport kein Privileg ist. Sport sollte für jeden möglich sein.“ Die Plätze, so Kalkans Vorstellung, wird man stundenweise buchen können. Der Bedarf sei da, ist er sich sicher. Gerade auch für eine große Soccer-Fläche. „Es gibt hier viele Vereine. Die hätten dann die Möglichkeit, auch bei schlechtem Wetter Fußball zu spielen und Trainingseinheiten zu absolvieren.“

Die Idee für die Halle sei ihm gekommen, als er zum Squash-Spielen nach Kassel fuhr. Oder besser: fahren musste, denn in der Region gebe es nur in Kassel und Hofgeismar Möglichkeiten zum Squashen. Also: Warum nicht ein entsprechendes Angebot in Wolfhagen schaffen? Und damit auch seine Heimatstadt attraktiver machen. Auch das spiele bei seinen Überlegungen eine Rolle, versichert er.

Für ein solches Projekt gebe es zudem Zuschüsse. „Förderzusage und Baugenehmigung fehlen aber noch“, sagt Orhan Kalkan. „Die müssen bewilligt sein, dann bauen wir.“

Das Wolfhager Stadtparlament hat das Thema Squash- und Soccerhalle am Donnerstagabend auf der Tagesordnung. Wie Ingo Ziesing vom städtischen Bauamt mitteilt, ist darüber zu entscheiden, ob die Stadt die entsprechenden Zuschüsse aus dem Programm Aktive Kernbereiche beim zuständigen Ministerium in Wiesbaden beantragt.

Quelle: HNA

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