Vier Schüler qualifizierten sich beim Wettbewerb Jugend debattiert für Regionalebene

Wortwettstreit in der THS: Vier Schüler qualifizierten sich 

Teilnehmer des Wettbewerbs: Oberstufensieger Lars Albus (letzte Reihe), Mittelstufensieger Benedikt Kusan (mit Glocke vorne) sowie Schulleiter Dr. Ralf Weskamp (2. Reihe ganz rechts) und Projektkoordinatorin Christina Wagner (vorne). Foto: Privat

Homberg. Die Sieger des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ an der Homberger Theodor-Heuss-Schule stehen fest: Die besten Debattanten des Gymnasiums in der Mittelstufe sind Benedikt Kusan (14), David Rabek (14), Nora von der Lühe (15 Jahre) und Luisa Rauthe. Kusan belegte den 1. Platz.

Die Schüler der 9. Klasse vertraten ihre Positionen überzeugend zu der Frage, ob Facebook-Partys verboten werden sollten, berichtet Projektkoordinatorin Christina Wagner. Alle Finalisten messen sich am Montag, 18. Februar, mit den Schülern der Gustav-Heinemann-Schule in Borken.

In den Jahrgangsstufen 11 bis 13 siegten Lars Albus, Zina Alder, Alexander Ernst und Maria Diederich. Ihr Debattenthema lautete: „Sollen zentrale Abschlussprüfungen in allen Fächern eingeführt werden?“

Benedikt Kusan und Lars Albus gewannen als Erstplatzierte einen dreitägigen Workshop mit professionellen Rhetoriktrainern in Wetzlar. Zudem fahren sie am 22. März nach Fulda zur Landesqualifikation Nord.

Beim Wettbewerb geht es um aktuelle schulische und politische Streitfragen. Die Vorbereitung trage dazu bei, die Ausdrucks- und Gesprächsfähigkeit zu verbessern und Sachkenntnis und Überzeugungskraft der Schüler zu steigern, teilt Christina Wagner, Koordinatorin des Projektes für den Regionalverbund Borken-Homberg, mit.

Im Wettbewerb gelte es, die neu erworbenen Kompetenzen unter fairen Regeln einzusetzen. Das kommt bei den Schülern gut an: „Jugend debattiert ist eine schöne Ergänzung zum Unterricht“, sagt Lars Albus, der beim Finale überzeugte.

Auch für die Lehrer ist der Wettbewerb eine schöne Sache: „Bei den Übungen melden sich auch viele stille Schüler immer öfter zu Wort“, sagt Christina Wagner. Sich mit dem Gelernten anschließend im Wettbewerb zu behaupten und mit der eigenen Leistung umzugehen, sei für die Jugendlichen eine weitere wichtige Erfahrung. (bra)

Quelle: HNA

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