Ungewöhnlicher „Weihnachtsbaum“ schmückt die Pausenhalle der Filchner-Schule

Wünsche in der Pyramide

Wunschpyramide: Fachlehrerin Brigitte Neumann mit am Projekt beteiligten Mädchen und Jungen. Foto: zig

Wolfhagen. Sie ist ein richtiger Hingucker und reicht fast bis zur Decke der großen Pausenhalle in Gebäude 12 der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule – die Weihnachtspyramide. Gebaut aus einheitlich großen Papprohren wurde die Pyramide in einer Projektarbeit der Klassen 5G4, 6G4 und 7G1 unter Leitung von Brigitte Neumann.

Das besondere Merkmal dieses „Weihnachtsbaumes“ ist neben der futuristischen Form vor allem die Dekoration. Denn alle beteiligten Mädchen und Jungen waren aufgefordert, ihre Wünsche und Visionen für eine friedliebende Welt und für ein besseres Leben für Kinder mit persönlich geschriebenen Glück- und Segenswünschen zum Ausdruck zu bringen.

Der elfjährige Louis Schreiber aus Oberelsungen prangert in seiner Botschaft die kapitalistische Heuschreckenmanier an, die nach seiner Meinung die Reichen reicher und die Armen ärmer werden lässt. Annina Wächter (11) aus Wolfhagen wünscht für alle Menschen auf der Erde Frieden und die Überwindung von Hass und nationalem Egoismus.

Pauschal formulierte Johanna Rennert (12) aus Niederelsungen ihre Weihnachtsbotschaft: Viel Glück und viel Segen für alle Erdenbürger – ein Wunsch, den viele Schüler schrieben, manche fügten noch hinzu: „Frohe und friedliche Weihnachten“.

Wie unfriedlich selbst die kleine Welt der Wilhelm-Filchner-Schule sein kann, erfuhren die Pyramiden-Baumeister selbst. Denn während der Installation hatten Unbekannte das werdende Werk durch Vandalismus zerstört. (zih)

Quelle: HNA

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