Kreisstraße: Ende der Schotterpiste – Fahrbahn wurde nach Kanalarbeiten endlich saniert

Die wüsten Zeiten sind vorbei

Leimsfeld. Die Leimsfelder atmen auf: Nach einjährigem Kanalbau, vielen Monaten Baustopp und den wiederum ein Jahr andauernden Straßenbauarbeiten wurde gestern Mittag die Kreisstraße in der Ortsdurchfahrt Leimsfeld offiziell für den Verkehr freigegeben.

2007 begannen die Kanalarbeiten in Leimsfeld, dazu gehörte auch die Wüsterotstraße. Die Kanalarbeiten in der 900 Meter langen Ortsdurchfahrt waren im Frühjahr 2008 abgeschlossen, die Straße notdürftig mit einer Schotterschicht verschlossen. „Der Landkreis als Eigentümer der Straße konnte kein Geld zur Verfügung stellen, weil das Land keine Zuschüsse in seinem Haushalt dafür vorgesehen hatte“, sagte Bürgermeister Birger Fey.

Unmut und Verärgerung

Eine schier unendliche Geschichte finde nun ihren versöhnlichen Abschluss, sagte Landrat Frank-Martin Neupärtl gestern beim Ortstermin. Dem sei nicht nur viel Dreck und Lärm, sondern auch „ein gerüttelt Maß an Unmut und Verärgerung“ der Anlieger der Wüsterotstraße vorausgegangen. Das kann die Leimsfelderin Marlies Rölke nur bestätigen: Ihre Bäckerei hatte in den vergangenen Jahren stark gelitten, weil die Straße über drei Jahre lang eine Baustelle war.

Viele Bewohner fühlten sich durch den jahrelang andauernden Zustand belästigt, sagte Leimsfelds Ortsvorsteher Helmut Siemon. Probleme habe es auch für die Schüler der Grundschule gegeben. Sie mussten jahrelang über Niedergrenzebach nach Obergrenzebach über eine Umleitung zur Schule gebracht werden.

Vor einem Jahr war es endlich soweit. Auf rund 900 Metern begann der Um- und Ausbau der Kreisstraße 125: Sie wurde mit einer Breite von 5,50 Metern von Grund auf erneuert. Hintergrund

Von Christine Thiery und Sigrid Ehl-von Unwerth

Quelle: HNA

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