2. Nordhessischer Wecke- un Worschtmarkt in Borken

Wurst aufs Brot

Einladung zum Wecke- und Worschtmarkt: Im vergangenen Jahr präsentierten von links Günter Schwarz (Bäckerinnung), Berthold Schreiner und Fritz Kästel (Fleischerinnung) die Schätze der Region. Archivfoto: Steensen

Borken. Der Nordhessische Wurstmarkt in Borken ist längst zum Erfolgsmodell geworden. Zum zweiten Mal sind jetzt neben den Metzgern auch die Bäcker dabei und die Veranstaltung wurde zum Wecke- und Worschtmarkt.

Am Sonntag, 30. September, wird die Innenstadt Borkens zur kulinarischen Meile. Der Markt läuft von 10 bis 18 Uhr. Zuvor beginnt bereits um 9.30 Uhr ein Gottesdienst zum Erntedankfest.

Ab 11 Uhr wird der Markt von den Veranstaltern und von der Stadt eröffnet, ab 11.30 Uhr wird die Auszeichung „Qualität in Hessen“ an Innungsbetriebe aus dem Landkreis überreicht.

Von 12 bis 17 Uhr gibt es ein Programm mit Musik und Tanz, die Geschäfte in der Borkener Innenstadt sind geöffnet. Ab 12.30 Uhr zeigt Axel Schönewald aus Gombeth ein Schaukochen.

Finale mit Tombola

Zum Finale des Marktes werden ab 17 Uhr die Preise der Tombola gezogen, die Preise können gleich in Empfang genommen werden. Für die Tombola muss eine Frage beantwortet werden, die in den ausliegenden Flugblättern gestellt wird.

Vor allem aber geht es um die Wurst – und um die Backerzeugnisse. Die besten Betriebe der Fleischerinnung wollen beweisen, dass Wurst mehr ist als Brat- und Currywurst.

In Nordhessen gehöre die Ahle Worscht zu den Grundnahrungsmitteln, schreiben die Veranstalter. Von der Cervelatwurst bis zur Krakauer reicht das Spektrum.

Deutschland sei das Land mit der größten Brötchen- und Brotvielfalt in ganz Europa, heißt es weiter. Im Schwalm-Eder-Kreis habe die handwerkliche Backtradition einen größeren Stellenwert als industrielle Massenware. All das soll in Borken zu erleben sein, dazu Spirituosen, Bier, Käse, Gewürze und Wein. (red) • Internet:      www.wecke-un- worschtmarkt.de

Quelle: HNA

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