Ein unvergessliches Hoffest

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Das Team: Sebastian Schmitt (von links), Tobias Geisel, Tom Briel, Heike und Volker Schmitt arbeiten gern und gut miteinander. Foto: Decker

Schwalmstadt. Am 27. Mai lädt der Familienbetrieb Hausmacherwurst Schmitt zu einem Hoffest, Am Bahnhof 2 in Ottrau, ein.

„Wir freuen uns auf viele interessierte Gäste, denen wir unseren Hof mit seinen Besonderheiten zeigen können“, sagt Volker Schmitt. Der Landwirt betreibt den Familienhof bereits in dritter Generation und auch sein Sohn Sebastian ist schon Meister der Landwirtschaft. „Bei uns gibt es viel zu sehen, außerdem verwöhnen wir die Besucher mit hausgemachter Bratwurst vom Holzkohlengrill“, verrät Schmitt.

Die Landfrauen bauen einen Stand auf und braten frische Pilze, der Hofladen ist geöffnet und für die gute Stimmung spielt ein Blasorchester auf. „Bier vom Fass gibt es natürlich auch“, ergänzt Heike Schmitt, die Chefin des Hofes. Das Bauernhof-Eis aus dem Aulatal ist mit seinem Stand auf dem Hof zu Gast und bietet leckeres Eis ohne Gentechnik und nur aus natürlichen Zutaten. Die Hungener Käsescheune zeigt ihre traditionelle Käse-Herstellung aus nächster Nähe und Julia Bieber ist mit ihrer Keramikwerkstatt vor Ort.

„Wir kombinieren unser Hoffest mit dem „Tag der offenen Tür“ des Raiffeisen Baumarktes Ottrau, der in unser direkten Nachbarschaft ist, so bieten wir allen Gästen ein abwechslungsreiches Programm“, ist sich Volker Schmitt sicher.

Moderner, landwirtschaftlicher Betrieb

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Zu sehen ist ein moderner landwirtschaftlicher Betrieb mit Ackerbau, Schweinemast und eigenem Schlachthaus. „Alle unsere Ferkel beziehen wir von einem Bauernhof aus dem nahegelegenen Hatterode, so haben wir nur sehr kurze Transporte, die wir selbst durchführen“, erläutert Volker Schmitt. „Aufgrund der kurzen Wege zum Ferkelerzeuger und der guten Abstimmung in der Zusammenarbeit können wir unsere Tiere sehr gesund aufziehen. Tierärztliche Behandlungen bleiben so schon seit Jahren die Ausnahme und beschränken sich auf einzelne Tiere“, so der gelernte Landwirt. Die Mast erfolgt unter täglichen Selbstkontrollen und regelmäßigen Kontrollen durch die Hoftierärztin. Außerdem wird die gesamte Produktionskette durch das Amt für Lebensmittelüberwachung aus Homberg begleitet. Durch die Teilnahme an dem „QS-System“ und der „Geprüften Qualität Hessen“ finden zusätzliche freiwillige Kontrollen statt. Das Futter für die Schweine stammt fast ausschließlich aus eigenem Anbau, wenn Getreide zugekauft wird, dann nur aus der Region. Ein kleiner Teil der Mastschweine wird über die Hausmacher Wurst veredelt und vermarktet.

Circa 90 Prozent der Schweine, die in diesem Betriebszweig verarbeitet werden, gelangen in die Schwälmer Stracke und werden zuvor auf 180 bis 200 Kilogramm Lebendgewicht gefüttert.  Ein weiterer innovativer Zweig des Familienbetriebes Schmitt ist die Erzeugung erneuerbarer Energien. In den vergangenen Jahren hat Volker Schmitt mehrere Fotovoltaikanlagen rund um seinen Hof aufgestellt. Diese, die Sonnenenergie nutzenden Anlagen liefern einen großen Teil des notwendigen Stroms für das Schlachthaus, das Wohnhaus und die Ställe.

Hofbiogasanlagen sorgen für ausreichend Wärme

Zusätzlich betreibt der rührige Landwirt eine Hofbiogasanlage. Durch Vergärung von Biomasse wie Gülle und Silage entsteht brennbares Biogas, das Strom für das öffentliche Netz sowie Wärme für das Schlachthaus, das Wohnhaus, die Getreidetrocknung und zwei ältere Stallgebäude erzeugt. Die Wärmeversorgung wird durch ein Blockheizkraftwerk und eine Brennwerttherme ergänzt. „Bei unserem Hoffest dürfen sich alle Gäste gern einen Eindruck davon verschaffen, wie wir auf unserem Hof versuchen, regional und nachhaltig zu wirtschaften“, sagt Landwirt Volker Schmitt. (zcd)

Quelle: HNA

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