Schwalmpforte: Chöre aus Dillich und Neuenhain müssen die Segel streichen

Zahl der Sänger stagniert

Ausgezeichnete Sänger: Von links der stellvertretende Vorsitzende des Sängerkreises Schwalmpforte, Karl-Heinz Rehm, Anni Ossinger (Jesberg), Erika Kupetz (Jesberg), Georg Homberger (Gilsa), Irmgard Aurel (Jesberg), Änne Schmidt (Dillich) sowie Kreisvorsitzender Horst Rommel. Foto: nh

Elnrode-Strang. Stagnierende Mitgliederzahlen bereiten den Chören des Sängerkreises Schwalmpforte Sorgen. Das wurde bei der Herbsttagung in Elnrode-Strang deutlich. Er bedauere es sehr, dass die Chöre Dillich und Neuenhain wegen fehlender Chorleiter und Mitgliedermangels die Segel streichen müssten, sagte Horst Rommel, der Vorsitzende des Sängerkreises.

Bei seinem Amtsantritt vor sechs Monaten hatte er die Besetzung des vakant gewordenen Amtes des Kreischorleiters als seine erste und wichtigste Aufgabe angekündigt. Aber seine Bemühungen waren nicht von Erfolg gekrönt. „Wir haben immer noch keinen“, stellte der Vorsitzende bedauernd fest.

Zur Lösung dieser Misere soll die Gründung eines Kreismusikausschusses führen, die auch die Bestätigung durch die Versammlung erhielt. In diesem Ausschuss werden zwei Chorleiterinnen tätig sein. Sie sind ebenfalls bereit, mit einem Kreischorleiter zusammen zu arbeiten, falls dieses Amt wieder besetzt wird, hieß es.

Der Vorstand sei auch in anderen Angelegenheiten nicht untätig geblieben. Der Kreisvorsitzende präsentierte beispielsweise eine neue Satzung und stellte sie zur Diskussion. „Damit passen wir uns technischen, gesellschaftlichen und politischen Veränderungen in den vergangenen Jahrzehnten an“, war seine Begründung.

Vorstand wurde erweitert

Die Erweiterung des geschäftsführenden Vorstandes um zwei stellvertretende Vorsitzende und die Einbeziehung der neuen technischen Medien zur Kommunikation waren unter anderem die Themen dieses Satzungsentwurfes.

Nach einigen Änderungsvorschlägen durch die Versammlung kann der Vorstand die neue Satzung zur endgültigen Verfassung vorbereiten. Im nächsten Jahr soll sie dann in Kraft treten.

Mit der Zahl und der Qualität der Veranstaltungen dieses Jahres könne er sehr zufrieden sein, meinte Rommel. „Mit dem Niveau können wir uns sehen lassen“, fügte er hinzu. Ehrensache: Verdiente Sänger wurden bei der Herbsttagung des Sängerkreises Schwalmpforte ausgezeichnet: Georg Homberger (Gilsa) ist seit 60 Jahren Sänger, Anni Ossinger, Irmgard Aurel und Erika Kupetz (alle Jesberg) sowie Änne Schmidt (Dillich) sind seit 25 Jahren dabei. (zgt)

Quelle: HNA

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