VR-Bank Hessenland setzt auf lokale Bindung der Kunden

Die Zahlen wachsen

Führungsriege: von links Die Vorstände Werner Braun, Ralph Kehl und Helmut Euler sowie Regionalmarktleiter Thomas Fischer der VR-Bank Hessenland. Foto: Schittelkopp

Schwalm. Zufrieden zeigte sich die VR-Bank Hessenland über die Bilanz des Geschäftsjahres 2012. Das Wachstum der Bank wuchs im vergangenen Jahr um 51 Millionen Euro, das sind 2,4 Prozent. Das Eigenkapital der VR-Bank stieg um acht Millionen Euro auf 122 Millionen im vergangene Jahr an. Positiv hob Vorstandsvorsitzender Helmut Euler die steigende Zahl neuer Kredite hervor.

„Kredite waren noch nie so preiswert wie jetzt“, sagte Euler. So vergab die VR-Bank Hessenland 2012 1957 neue Kredite, das sei der höchste Wert der Firmengeschichte. Insgesamt wurden so 136 Millionen Euro an neuen Krediten gewährt, im Geschäftsjahr 2011 lag der Wert bei 99 Millionen.

Helmut Euler stellte zudem den hohen Anteil des Kreditvolumens heraus, das für den Bereich der erneuerbaren Energien eingesetzt werde (13,2 Prozent, 84 Millionen Euro). Die VR-Bank habe in den Landkreisen Schwalm-Eder, Vogelsberg und Marburg-Biedenkopf dabei geholfen, Energiegenossenschaften zu bilden, außerdem werden sämtliche Bioenergiedörfer im Geschäftsgebiet von der VR-Bank begleitet, hierfür wurden 20 Millionen Euro investiert.

Steigende Mitgliedszahlen

„Fördern aus Überzeugung“ lautet das neue Motto der Hessenland-Bank, so möchten sie auch aktiv die Region unterstützen. Durch Kundenbindung und -nähe soll Vertrauen geschaffen werden. „Unser Ziel ist es, den Kunden weiterhin hier vor Ort zu betreuen“, sagte Euler. 29 Filialen hat die VR-Bank Hessenland zwischen Schwalmstadt, Alsfeld und Cölbe. 8852 Konten mit insgesamt 53,16 Millionen Euro verwaltet die Bank mittlerweile.

Neukunden seien besonders junge Menschen, deren Eltern bereits ein Konto bei der VR-Bank hätten, aber auch von anderen Finanzinstituten seine Kunden gewechselt. Die Mitgliedszahl der Genossenschaftsbank stieg auf 39 785 an. Die Mitglieder können sich auf eine Dividende von sieben Prozent freuen.

Doch nicht nur vor Ort in der Filiale auch online setzt die Bank auf bekannte Gesichter. Suche der Kunde nach einem Stichwort, erscheine das Bild des persönlichen Beraters, fügte Euler an. Doch der Schwerpunkt liege im persönlichen Geschäft.

2012 verzeichnete die Internetseite 4260 Besucher täglich, die Klickzahlen über das gesamte Jahr wuchsen um ein Drittel an. Stolz zeigten sich die Vorstände Werner Braun, Ralph Kehl und Helmut Euler über die eigene App, die im vergangene Jahr 11570 Kunden nutzten.

Billigangebote gehörten nicht zum Ziel der Bank, vielmehr werde auf Vertrauen, Sympathie und Innovation gesetzt. Stolz sind die Vorstände dabei auf ihre Engagement, die Bank spendete 55 100 Euro an Vereine. ARTIKEL UNTEN

Von Claudia Schittelkopp

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare