Zahlreiche Besucher beim Bad Zwestener Lichterfest

Hat keine Angst vor heißen oder spitzen Dingen: Feuer-Fakir Samah-Kahn bei seinem Auftritt in Bad Zwesten. Foto:  Mangold

Bad Zwesten. Das Bad Zwestener Lichterfest stand zwar wettertechnisch unter keinem guten Stern, aber trotzdem ungebrochen hoch in der Gunst der Besucher. Mehr als 2000 Menschen fanden am Samstagabend den Weg in den Kurpark, um den Zauber von ungezählten Lichtern und Laternen zu erleben.

Mit einem umfangreichen und vor allem unterhaltsamen Programm begeisterte das Lichterfest die Besucher. Die Band Fifty 51 aus Kassel sorgte für musikalische Unterhaltung mit Oldies und Rock’n’ Roll, Moderator und Sänger Ingo Ingwersen brachte die Zuhörer mit Evergreens aus den 1970er- und 1980er-Jahren zum Schunkeln Als Bauchredner ließ er seine Handpuppe, einen Hahn, Witze und Kalauer erzählen – die gern auch knapp unter der Gürtellinie, angesiedelt waren.

Für Unterhaltung sorgten auch Jongleur Coolumbus und die Kindertanzgruppe Dorothee Basselli. Bei Einbruch der Dunkelheit zündeten die Bad Zwestener Feuerwehrleute mit der Hilfe vieler Kinder die vielen Teelichter in bunten Kunststoffbechern an. Die Bad Zwestener Feuerwehrleute setzten Holzpyramiden in den Teich, auf dem die bunten Lichter eine stimmungsvolle Kulisse fürs Fest boten.

Zwar litt so mancher Besucher vielleicht unter der Kälte, niemand aber unter Hunger: Im kulinarischen Angebot befanden sich Crêpes, Quarkbällchen, Flammkuchen, Wurstspezialitäten und sogar ayurvedhische Köstlichkeiten.

Ein Höhepunkt war die exotische Show von Feuer-Fakir Samah-Kahn, der sich unbeschadet auf 1001 Nägel legte, auf Messern stand, Feuer spuckte, barfuß über Glasscherben lief und dabei riesige Pythonschlangen um den Hals trug und obendrein noch einen Mississippi-Alligator bändigte.

Viel Beifall erntete auch die Zaubershow von Magier Stephan von Köller, der sich unter anderem ein Glas Orangensaft aus dem Ärmel zauberte und seine Mitarbeiterin in einem Kasten verschwinden ließ, den er zum allgemeinen Erstaunen und Geraune immer kleiner zusammenklappte. Ein Feuerwerk rundete das Programm ab, das bei den Besuchern gut ankam. „Die Kinder finden es hier immer toll“, sagte Sylvia Leibig, die mit ihren Zwillingen Jonas und Emily (5) das Lichterfest besuchte.

Dass die Besucherzahl niedriger als im vergangenen Jahr war, lag wohl am schlechten Wetter, meinte Dieter Trinks, Leiter der Kurverwaltung: „Wir können zwar froh sein, dass es trocken geblieben ist, aber es war einfach zu kalt. Das hat wohl viele, die eigentlich hatten kommen wollen, vom Besuch abgehalten.“

Quelle: HNA

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