Zauberhafte Zupfmusik: Hessisches Zupforchester spielte in der Klosterkirche

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Auftritt des Mandolinenorchesters Schwalmstadt: Ihre Stücke erfüllten die Klosterkirche Spieskappel.

Spieskappel. Präzise und dynamisch spielte sich das Hessische Zupforchester (HZO) in die Herzen der Zuhörer in der Klosterkirche Spieskappel.

Die etwa 70 Besucher hörten andächtig zu bei den Kompositionen von Telemann (Don Quijote Suite), Brahms (Intermezzo h-Moll) und Kubota (Phantasie Nr.1 a-Moll Op.22).

Unter Leitung von Oliver Kälberer demonstrierten die 20 Musiker aus verschiedenen Zupforchestern Hessens und darüber hinaus ihr Können. Auch wurden kleine Lesebeiträge vorge tragen, die das Konzert auflockerten.

Das Orchester war zu Gast beim Mandolinenorchester Schwalmstadt, das unter Leitung von Brigitte Michelbach in Kombination von Zupfinstrumenten und Gesang den Musikreigen eröffnete. Werke von Mozart (Zufriedenheit), Phalése (Tanz aus Polen), Schubert (An die Musik), Mertes (Zuckerwatte) und Paparello (Tango appassionato) standen auf dem Programm.

Bariton Wolfgang Goldner sang mit eindrucksvoller Hingabe. Das Amateurorchester zeigte erstaunliche Virtuosität und Rhythmus in der Darbietung und bewies ein mal mehr, dass es ein kleines, aber sehr engagiertes Zupforchester auf gutem Niveau ist. Insgesamt ein lebendiges und facettenreiches Konzert, bei dem sich Musiker als auch das Publikum wohl fühlten. Oliver Kälberer verriet jedoch, dass er unter einer leichten Erkältung leide, die ihm jedoch während des Konzerts nicht anzumerken war. Ein Konzert, das besonderen Beifall verdiente und auch erhielt.

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Quelle: HNA

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