"Die Magier" traten im Wolfhager Kulturladen auf

Zaubershow der Magier begeisterte Publikum mit Illusionen und Tricks 

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Kartentricks: Moderator und Comedy Magier Christopher Köhler (Mitte) verblüffte ein junges Pärchen aus dem Publikum mit einem Zaubertrick.

Wolfhagen. Geldscheine und Eheringe verschwinden und tauchen an anderer Stelle wieder auf, Lichter schweben durch die Luft und Gedanken werden gelesen.

Kein Wunder, denn es ist der Abend „Der Magier“ am Montag im Kulturladen Wolfhagen.

Der Reiz des Abends lag darin, dass gleich vier Magier als Solisten auftraten: Christopher Köhler, der Komische, Swann, der Maskierte, Lars Ruths als Gedankenleser und Marcus Weissenberg als Wunderkind.

Christopher Köhler hatte die Show vor fast zwei Jahren ins Leben gerufen. Er ist sowohl Comedian als auch Magier und moderierte mit viel Charme und Schlagfertigkeit durch den Abend. Zunächst brachte er das Publikum mit einigen Tricks auf Betriebstemperatur. Schließlich sollten die Zuschauer ausflippen oder ausrasten, was mehr oder weniger auch gelang.

Vor allem zeigte er, dass ein Magier nichts ohne „freiwillige Assistenten“ aus dem Publikum ist. So holte er sich ein junges Pärchen auf die Bühne, um mit und an ihnen lustige Kartentricks zu zeigen. Oder die Freiwiligen machten Geräusche und doubelten Köhlers Arme zu seinen Geschichten. Das sah so komisch aus, dass sich die Zuschauer kringelten vor Lachen.

Als Köhler sich als Kölner Karnevalist outete und nach einem närrischen Ruf vor Ort fragte, schallte ihm von einigen Volkmarser das „Schurri“ entgegen und ließ ihn den ganzen Abend nicht mehr los.

Zauberkunst: Der stumme Andreas Osmasics alias Swann ließ Uhren verschwinden und wieder auftauchen.

Sphärische Klänge

Eine ganz andere Performance dagegen zeigte Andreas Osmasics alias Swann. Maskiert und stumm präsentierte er Zauberkunst und Artistik. Zu sphärischen Klängen bewegte er sich tänzerisch über die Bühne, ließ Uhren und Tücher verschwinden und anderen Orts wieder auftauchen. Viel Zwischenapplaus gab es für seinen „Sternentanz“.

Als nächster trat Gedankenleser Lars Ruths für den erkrankten Carsten Lesch auf. Er stellte seine Fähigkeit gleich unter Beweis, in dem er frei gewählte Texte aus einem Buch aus den Gedanken von vier Zuschauern erraten konnte.

Als letzter in der Runde kam Marco Weissenberg als Nachwuchskünstler. Durch sein jungenhaftes Aussehen und seine lebensnahen Geschichten vom ersten Zauberkasten und Superheld-Träumen gewann er sofort die Herzen der (vor allem weiblichen) Zuschauer. Doch er konnte durchaus mit seinen Tricks mit den großen Kollegen mithalten. Damit ging nach zwei Stunden einen Abend voller Magie, Illusionen und Zauberkunst zu Ende, für den sich das Publikum mit lang anhaltendem Beifall bedankte. 

Quelle: HNA

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