Grebenauer Baugesellschaft will in Guxhagen investieren

Zehn Millionen für Seniorenwohnungen

Das Projektgelände: Im Vordergrund Planer Frank Lengemann an der Guxhagener Poststation, dahinter das 8000 Quadratmeter große Gelände für die Seniorenwohnungen und die Pflegeplätze und hinten in einer Nebelwand das Hotel Montana. Foto: Grugel

Guxhagen. Die Baugesellschaft Lengemann mit Sitz in Grebenau will in Guxhagen zehn Millionen Euro investieren. Für das Geld soll Wohnraum für Senioren entstehen. Das kündigte am Dienstag Geschäftsführer Frank Lengemann an. 

Infrage kommt für das Projekt ein etwa 8000 Quadratmeter großes Grundstück zwischen dem Hotel Montana und der Poststation. Dort soll laut der Planung an der Straße Am Fuldaberg ein Bau für stationäre Pflege mit 65 Plätzen entstehen. Die Einrichtung wird laut Lengemann unter anderem über Gemeinschaftsräume und Einzelzimmer verfügen. Weiter in Planung sind vier Häuser mit etwa 30 Mietwohnungen für Senioren.

Die Wohnungen sollen wie auch die Pflegeplätze barrierefrei gebaut werden und gut an die Infrastruktur auf dem Gelände und in Guxhagen angebunden sein. Zentral auf dem Freigelände wird sich ein 60 Meter langer See zum Verweilen befinden. Am Ufer soll es ein Café mit Terrasse geben.

Weitgehend barrierefrei sind aus Sicht Lengemanns viele Einrichtungen in Guxhagen erreichbar. So führen beispielsweise die Straße Am Fuldaberg und eine Unterführung zum Kloster in der Breitenau und über die Ellenberger Kreuzung geht es zu Einkaufsmöglichkeiten. Zur Infrastruktur in direkter Nachbarschaft gehören unter anderem ein Fitnessstudio mit Physiotherapie und eine Orthopädische Praxis.

Die Baugesellschaft Lengemann hatte das Land an der Ellenberger Straße in den 1990er Jahren erschlossen. Nun will sie laut Geschäftsführung die Neubauten wie den Altbestand auch wärmetechnisch auf einen hohen Standard heben. Dazu sollen auf dem Gelände unter anderem ein Nahwärmenetz und ein Heizwerk errichtet werden. Angepackt werden soll das Zehn-Millionen-Projekt im nächsten Jahr, erklärte Lengemann. Mit der Fertigstellung rechnete der Planer im Jahr 2016. (lgr)

Quelle: HNA

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