Arbeitskreis: Bad Emstaler sollen mitwirken

Zeichen gegen Gentechnik setzen

Bad Emstal. Ein Arbeitskreis „Gentechnikfreies Bad Emstal“ soll in der Kurgemeinde gebildet werden, der Eckpunkte zur Umsetzung dieses Ziels - zum Beispiel in Form einer Selbstverpflichtung zum Verzicht auf Gentechnik - entwickeln soll.

Im Arbeitskreis sollen neben Mitgliedern des Parlaments und Vertretern der Landwirtschaft, des Einzelhandels und der Gastronomie auch sachkundige Bürger vertreten sein. Außerdem wird eine Zusammenarbeit mit Initiativen aus der Region, die sich gegen den Einsatz von Gentechnik wenden, angestrebt.

Mit der Bildung des Arbeitskreises wurde der Gemeindevorstand im Mai beauftragt. Dem Beschluss des Parlaments lag ein Antrag der SPD-Fraktion zugrunde. Die Sozialdemokraten wollen hier ein ein Signal setzen: Zumindest den Gefahren beim Einsatz von Gentechnik beim Saatgut in der Landwirtschaft, die das Erbgut von Pflanzen verändert, könne die Gemeinde in ihrem Einflussbereich entgegenwirken. Außerdem habe Bad Emstal eine Verpflichtung zum Schutz der Umwelt über die gesetzlichen Vorschriften hinaus, um den Qualitätsstandard des Heilbades zu sichern. Der wird alle zehn Jahre überprüft, das nächste Mal 2012.

Bürger, die sich dem Arbeitskreis anschließen wollen, können sich noch bis Ende Juli im Rathaus melden (05624/99 97 38, E-Mail: gemeinde@bad-emstal.de). (bic)

Quelle: HNA

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