In Riebelsdorf wurde am Samstag der Stadtpokal der Feuerwehren ausgetragen

Die Zeit immer im Blick

Knoten knüpfen im Akkord: Christoph Merz, Sebastian Braun, Manuel Köhler und Philipp Leiss versuchen so schnell wie möglich die vorgegebenen Knoten zu Knüpfen um möglichst viele Punkte zu erreichen. F oto: Knauff/zkk

Riebelsdorf. Durch den Kriechtunnel hindurch robben, Schläuche aufrollen, löschen und über Hürden klettern - beim Stadtpokal der Feuerwehren der Großgemeinde Neukirchen am Samstag in Riebelsdorf ging es heiß her.

Ein mal pro Jahr findet der Wettkampf unter den freiwilligen Feuerwehren der Ortsteile statt. In drei Gruppen treten sie gegeneinander an. Die Senioren mussten am Wochenende eine Kreisübung durchführen. Diese simuliert einen vollständigen Einsatz, von der Anfahrt, dem Funkverkehr, dem Einteilen der Leute bis hin zum eigentlichen Auftrag. In diesem Fall war dies die Rettung einer nicht ansprechbaren Person aus einem verqualmtem Haus. Ein Szenario, das zum Alltag der Feuerwehrleute gehört.

Auch die Jugend war am Samstag Nachmittag mit von der Partie. Es waren vier Gruppen aus Seigertshausen, Asterode, Nausis und Neukirchen gekommen. Sie mussten im Unterschied zu den Senioren fünf einzelne Stationen bestreiten. Begonnen wurde mit einer Löschangriffsübung. Im Anschluss daran ging es weiter zur Knotenstation und schlussendlich absolvierten sie noch einen Hindernislauf.

Beide Gruppen mussten nach dem praktischen Teil auch noch einen theoretischen bestehen. Dieser bestand aus einem Fragebogen mit feuerwehrtechnischen Fragen. Zusätzlich zur Jugend und den Senioren traten in Riebelsdorf auch fünf Bambinigruppen gegeneinander an. Bei deren Aufgaben stand vor allem der Spaß im Vordergrund und dieser kam beim Zielspritzen, Wettspritzen und einem Staffellauf sichtlich nicht zu kurz.

Fünf ausgebildete Schiedsrichter aus verschiedenen Wehren begleiteten die Teilnehmer auf Schritt und Tritt. Sie bewerteten die Aktionen der Feuerwehrleute und vergaben dementsprechend Punkte. Dabei spielte vor allem die Zeit eine große Rolle.

„Das Ziel der Veranstaltung ist es das Handling und den Umgang mit den Geräten und auch das Verhalten beim Einsatz im Rahmen eines sportlich fairen Wettkampfes unter Kollegen zu trainieren“, sagte der Riebelsdörfer Wehrführer Uwe Mangold. Auch sei der Stadtpokal eine wichtige Vorbereitung für den Wettkampf auf Kreisebene, der jedes Jahr ausgetragen wird. Die Jugendlichen hätten außerdem so die Möglichkeit zwischen den Ortsteilen Erfahrungen auszutauschen. (zkk)

Von Kristian Knauff

Quelle: HNA

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