Heimat- und Geschichtsverein sucht für Buchprojekt alte Wolfhager Geschichten

Zeitung und Zeitzeugen

Villa Winter: Links das Haus des Wolfhager Heimatforschers Wilhelm Winter an der Gerichtsgasse im Jahr 1970, daneben das alte Haus Schenkel an der Ecke zur Mittelstraße. Foto: Killian/nh

Wolfhagen. Bilder und ihre Geschichten: Unter diesem Thema veröffentlichen wir Fotos, die an Ereignisse und Geschichten aus der Vergangenheit erinnern. Diese Erinnerungen unserer Leser – lustig, interessant oder wissenswert – sollen am kommenden Freitag, 17. August, im Wolfhager Kulturladen beim „Ab in die Mitte“-Bücherfest zum Besten gegeben werden. Hintergrund: Der Heimat- und Geschichtsverein Wolfhagen hofft, dass auf diese Weise ein von den Wolfhagern geschriebenes Buch entsteht.

Bei den Fotos, die wir diesmal zeigen, geht es nicht nur um Veränderungen des Stadtbildes, sondern auch um die Weitergabe von Nachrichten und das Festhalten von Wissenswertem - durch Zeitung und Zeitzeugen.

„Als es noch das Wolfhager Kreisblatt gab“ lautet der Titel eines Schmalfilmes, den Rudi Killian zusammen mit Dirk Lindemann 1966 über das Wolfhager Kreisblatt drehte. In ihm wird die Herstellung der Zeitung in total veralteter Technik und der Vertrieb durch Schuljungen gezeigt. Anfang der 70er-Jahre wurde das „Pressehaus“ abgerissen und machte einem Neubau des Textilhauses Braun Platz.

Betonbauten

Auch das alte Haus Schenkel an der Mittelstraße/Ecke Gerichtsstraße (heute Weide) wurde zur gleichen Zeit abgerissen. In diesen Tagen glaubte man, dass der Wolfhager Innenstadt mit modernen Betonbauten mehr Attraktivität verliehen werden könnte.

In der Nachbarschaft stand damals noch die „Villa Winter“, die nach einem ersten „Brandanschlag“ abgestützt werden musste. Wilhelm Winter, Wolfhagens Heimatforscher, schrieb nicht nur Geschichten, er ist selbst ein Teil der Wolfhager Geschichte geworden. Er war stadtbekannt und schier unerschöpfliche Quelle für Fakten und Randnotizen der örtlichen Historie.

Wer Begebenheiten mit oder über Wilhelm Winter oder zum Wolfhager Pressewesen kennt, die zum Weitererzählen taugen – Dirk Lindemann sammelt die Erinnerungen, die der Heimat- und Geschichtsverein für sein Buchprojekt möchte. (bic) Kontakt: Dirk Lindemann, 05692/99 49 56, E-Mail: post@dilin.de, per Post: Dirk Lindemann, Minköfe 1, 34466 Wolfhagen

Quelle: HNA

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