Vorsicht trotzdem geboten

Eiszeit auf der Schwalm in Zella

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Schlittschuh laufen und Eishockey spielen: Kinder und Erwachsene verbrachten am Wochenende einen Wintertag auf der Schwalm.

Zella. Eisige Temperaturen und winterlicher Sonnenschein - das Wetter am vergangenen Wochenende lud zahlreiche Schlittschuhläufer auf die Schwalm ein.

Nach fünf eisfreien Jahren ist der Fluss nun wieder zugefroren. Wie der Zellaer Ortsvorsteher Stefan Völker bestätigte, nutzten Einheimische aber auch Wintersportler aus der Umgebung die Wetterlage und verbrachten auf Schlittschuhen einige Stunden auf der Eisfläche.

Auch das Eishockeyspiel auf der Schwalm kam nicht zu kurz. Erwachsene und Kinder flitzten mit ihren Schlittschuhen von der Ortsmitte Zella bis zur Schleuse Loshausen über den Fluss.

Offizielle Warnhinweise 

Auf dem Knüllteich in Schwarzenborn herrschte ebenso winterliches Treiben: „Die Kinder sausten über die Eisfläche und spielten gemeinsam Eishockey“, berichtete der ehrenamtliche Loipenspurer des Skiabteilung des TSV Schwarzenborn, Horst Nierichlo.

Eindruck kann täuschen 

Doch der Eindruck einer gleichmäßigen Eisfläche kann auch schnell täuschen. Peter Kugler, Betriebsleiter beim Wasserverband Schwalm, weist auf gefährliche Hohlräume hin, die sich zwischen Eis und Wasser bilden können. So kann es vereinzelt zum Brechen der Fläche kommen.

Auch die Gemeinde Frielendorf warnt vor dem Betreten des Silbersees. In einer Mitteilung heißt es, dass die notwendige Mindesteisstärke bisher nicht gegeben sei. Konkret wird von Seiten des Frielendorfer Bürgermeisters Thorsten Vaupel von einer Gefährdungslage gesprochen. Natürliche Eisflächen seien bisher also nicht für idyllische Schlittschuhfahrten freigegeben.

Gefährliche Fließgewässer 

Eine gefährliche Besonderheit können fließende Gewässer sein. Diese benötigen eine längere Zeit, bis das Eis fest und damit begehbar Ortsvorsteher Stefan Völker rät daher zur Achtsamkeit: „Einige Stellen könnten tückisch sein. Als Schlittschuhfahrer sollte man daher gut aufpassen und die Augen offen halten.“

Quelle: HNA

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