Umbau abgeschlossen

Umbau abgeschlossen: Zentrum in Oberbeisheim wurde eingeweiht

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Vor dem neuen Feuerwehrhaus: von links Carsten Löffler, Heinz Lohn, Manuel Aschenbrenner, Kai Wenderoth, Manuel Schmidt, Markus Becker.

Oberbeisheim. Den 580 Bewohnern von Oberbeisheim wird jetzt einiges geboten: Das dank der Dorferneuerung umgebaute Dorfzentrum wurde eingeweiht.

Ein neuer Saal in der Knüllwaldschänke, das neue Feuerwehrhaus sowie Vereinsräume und ein Raum für die Jugend sorgen für genügend Platz, um die Freizeit im Dorf zu genießen.

Mit zwölf Vereinen ist in dem Knülldorf jede Menge los, und auch die Abwanderung hält sich laut Ortsvorsteher Otto Naumann in Grenzen: "Wir haben nur 40 Einwohner weniger als vor fünfzehn Jahren", sagte er. Drei junge Familien kauften gerade Häuser im Ort, eine Familie wolle bald ein Haus bauen. Das alles sieht Naumann als positiven Trend für Oberbeisheim.

40 Kinder zwischen acht und 14 Jahren leben in dem Dorf. Für sie wurde nun auch der neue Jugendclub in der Knüllwaldschänke eingeweiht. Sie gestalteten den Raum in den vergangenen Wochen selbst, malten die Wände an und organisierten Kicker und Sofas. Das Ergebnis zeigten die Jugendlichen beim Rundgang zur Einweihung, zu der etwa 100 Besucher gekommen waren.

Lange Geschichte

Die Dorferneuerung habe eine lange Geschichte, erläuterte Bürgermeister Jörg Müller. 2002 gab es erste Anträge, das Okay kam 2005, viele Pläne und Vorschläge folgten. Zunächst wurde der Friedhofsplatz saniert, der Umbau der Schänke startete 2010. "Wir mussten viele Kompromisse machen. Alle Wünsche und Träume konnten nicht realisiert werden", sagte Müller.

Nun steht den Oberbeisheimern ein 160 Quadratmeter großer Saal zur Verfügung, in dem sie feiern und tagen können, ein neuer Biergarten, zwei Vereinsräume und neue Toiletten. Demnächst soll noch der Vielseitigkeitsplatz gegenüber der Schänke gestaltet werden.

Platz zum Bolzen

Auf 100 Quadratmetern entsteht für Kinder und Jugendliche ein Platz zum Bolzen und Spielen mit einem kleinen Wasserplatz mitten im Ort. Zudem soll das Backhaus saniert werden, allerdings aus Mitteln der Leaderprogramms.

Im neuen Feuerwehranbau entstanden zwei Fahrzeughallen, eine Umkleide und ein großer Schulungsraum im Obergeschoß. Mit dem Kanalbau werden noch einige Straßen saniert. Der Schandfleck, der Hof Lepper, wird demnächst abgerissen. "Dann wird sich Oberbeisheim grundlegend gewandelt haben. Ein neues Gesicht entstand", sagte Müller.

Von Christine Thiery

Quelle: HNA

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