Zeuge wurde eingeschüchtert - Befragung unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Treysa. Der Prozess gegen einen 31-jährigen Frankfurter, für den zum Verkauf bestimmte Drogen in die Justizvollzugsanstalt Ziegenhain geschmuggelt worden sein sollen, wurde vor dem Schöffengericht in Treysa fortgesetzt.

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit und erhöhten Sicherheitsmaßnahmen wurde der Hauptbelastungszeuge zwei Stunden lang vernommen. Eine Familienangehörige von ihm soll in der vergangenen Woche bedroht worden sein. Nach seiner Vernehmung gab es eine "verfahrensbeendete Absprache", wie sich der Richter ausdrückte, zwischen der Staatsanwaltschaft, dem Richter und der Verteidigung des Angeklagten.

Alles deutete auf eine schnelle Verurteilung des Angeklagten hin, wobei sich die vorher getroffene Einigung wohl positiv auf das Urteil ausgewirkt hätte. Doch der Angeklagte spielte nicht mit, wollte sich nicht einigen, weswegen der Prozess am 8. März fortgesetzt wird. (mso)

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Quelle: HNA

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