Die Berufliche Schulen im Schwalm-Eder-Kreis verfügen künftig über ein Budget

Ziel ist mehr Eigenständigkeit

Schwalm-Eder. Auch die Beruflichen Schulen im Schwalm-Eder-Kreis erhalten künftig ein eigenes Budget. Sie können beispielsweise über freie Personalmittel eigenverantwortlich verfügen, die über die 100-Prozent-Zuweisung hinaus gehen.

„Dieser Anteil steht den Schulen vollkommen frei zur Verfügung. Sie können damit beispielsweise Assistenten im Bereich IT, Bibliothek oder Verwaltung einstellen, Deputate im Leitungsbereich erhöhen, zusätzliche Unterrichtseinheiten finanzieren oder Fortbildungsmaßnahmen durchführen“, sagte Kultusministerin Dorothea Henzler bei der Vorstellung des Konzepts in Kassel. Insgesamt 35 berufliche Schulen gelten nun als „Selbstständige Berufliche Schulen“.

Beförderung

Die Verteilung von Aufgaben innerhalb der Schulleitung werde nicht mehr von oben vorgeschrieben und auch Beförderungen bei Ämtern bis zur Besoldungsgruppe A 14 könnten die Schulleiter vornehmen, soweit es sich dabei nicht um Funktionsstellen handele.

Im Projekt „Selbstständige Berufliche Schulen“ gehe es jedoch keineswegs nur um das Budget, um Personaleinstellungen und die Veränderung von Organisationsstrukturen.

Henzler: „Ziel jeder Schulentwicklung ist vielmehr eine Qualitätsverbesserung im Sinne einer veränderten Lehr- und Lernkultur“. Es komme darauf an, mit überzeugenden Konzepten die Schul- und Unterrichtspraxis weiter zu verbessern.

Eingebunden seien dabei alle an Schule Beteiligte, also nicht nur Lehrer und die Schulleitungen, sondern auch Schüler, Eltern und Ausbildungsbetriebe. Wichtigstes Ziel sei es, die Qualität des Unterricht zu verbessern und Schüler individuell zu fördern.

Standorte von beruflichen Schulen im Schwalm-Eder-Kreis sind Schwalmstadt, Melsungen, Fritzlar und Homberg. (hro)

Quelle: HNA

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