Ortsausgang Treysa-Wiera: Auf dem Zubringer gen Hochland

Baustelle: Blick auf die Straße hinunter zur Wierastraße.

Schwalmstadt. Ab Freitagmittag ist die neue Straße und künftiger Autobahnzubringer am Ortsausgang Treysa-Wiera Richtung Gilserberg frei.

In zwei Wochen ist dann auch die alte Sachsenhäuser Straße von Hephata Richtung Frankenhain wieder befahrbar. Der gewohnte Abzweig von der Straße Richtung Hochland nach Frankenhain wird ebenfalls Freitag geöffnet.

Willi Kunze und Bernhard Klöpfel von Hessen Mobil erläuterten, dass an der künftigen Bundesstraße und den „Ästen“ Florshain (300 Meter) und Frankenhain (500 Meter) ein dreiviertel Jahr gebaut wurde.

Dabei entstanden und entstehen auch zwei Regenrückhaltebecken zur Entwässerung der neuen Straße beziehungsweise später der Autobahn. Die 2,6 Kilometer lange neue Verbindung führt über zwei Brücken, nämlich die Unterführung für die Sachsenhäuser Straße sowie die weitgehend fertig gestellte Autobahnbrücke am Frankenhainer Waldrand. Von dort ist auch bereits ein ausgehobenes Trassenstück der Autobahn 49 gut zu erkennen. In Sichtweite soll demnächst der Tunnelbau unterhalb von Frankenhain beginnen.

Wegen der Dringlichkeit werde der Zubringer, der als solcher ein Teil der B 454 wird, zum frühest möglichen Zeitpunkt für den Verkehr freigegeben, sagte Bernhard Klöpfel. Er ist bei Hessen Mobil verantwortlich für den Bau der A49.

Noch am Donnerstag waren zahlreiche Maschinen an der Baustelle im Einsatz. Klöpfel bat zugleich um Verständnis, dass die Straßenmarkierung noch fehlt, auch die Schutzplanken müssen noch aufgebaut werden. Der Projektleiter appellierte an die Autofahrer, gerade bei Nässe auf der neuen Strecke besonders vorsichtig zu fahren, da die frische Fahrbahndecke noch bitumenschmierig ist.

Im Gefällbereich nahe der Wierastraße wird eine Behelfs-Ampel aufgebaut, bis die Planken oberhalb des Rückhaltebeckens installiert sind. Eine dritte Brücke wird noch gebaut. Sie wird für die Zuwegung nach Florshain gebraucht, wenn der Verlauf der Autobahn die Landstraße dorthin zerschneidet.

Auch noch entstehen soll ein Lärmschutzwall zwischen Zubringer und dem Wohngebiet am westlichen Ortsrand von Treysa.

Verbaut wurden bislang rund 8 Mio. Euro, inklusive der neuen Trinkwassergewinnung mit Hochbehälter in der Treysaer Igelsheide, die die bisherige bei Frankenhain ersetzt.

Fotostrecke: Neue Verbindung zwischen Treysa und Frankenhain

Neue Verbindung zwischen Treysa und Frankenhain ab Freitag offen

Quelle: HNA

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