Zuckerschock

Senior verlor am Steuer Bewusstsein - fuhr aber viele Kilometer weiter

Wabern. Ein 73-Jähriger aus Bad Wildungen erlitt am Donnerstag gegen 19 Uhr zwischen Bad Wildungen und Ungedanken am Steuer seines Wagens einen Zuckerschock.

Der Mann hatte zeitweise sogar das Bewusstsein verloren, berichtet die Polizei. Das Auto fuhr dennoch noch auf der Bundesstraße viele Kilometer weit, bevor es kurz vor Wabern im Graben landete.

Eine Zeugin hatte kurz vor Ungedanken gesehen, dass ein Auto in großen Schlangenlinien die Bundesstraße 253 befuhr. Sie alarmierte die Polizei und fuhr selbst hinter dem Wagen her.

Eine Streifenwagenbesetzung aus Fritzlar versuchte den Fahrer zu stoppen, dessen Wagen immer wieder vor die Leitplanke prallte und dennoch die Fahrt fortsetzte. Kurz vor Wabern zog der Wagen dann plötzlich nach links, überquerte die Gegenfahrbahn und landete im Straßengraben.

Glück im Unglück: Auf der Gegenfahrbahn war zu diesem Zeitpunkt kein anderes Auto unterwegs gewesen. Auch der Mann erlitt beim Unfall keine Verletzungen und selbst am Wagen entstand ein überschaubarer Schaden von 1000 Euro.

Die nachfahrenden Polizeibeamten, die sich zuvor keinen Reim auf das Verhalten des Autofahrers vor ihnen hatten machen können, erkannten am Unfallort schnell, dass es sich um einen medizinischen Notfall handelte. Der Mann stand unter einem Diabetes-Schock mit Bewusstseinsverlust, er wurde ins Krankenhaus gebracht. (bra)

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © dpa

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