Waberner Rudolf Görner veröffentlicht zweiten Roman: Es wird wieder blutig 

Ein Mann und sein Buch: Rudolf Görner vor dem Titelbild seines neuen Vampiromans.

Wabern. Im richtigen Leben ist Rudolf Görner Zivildienstleistender bei der Gemeinde Wabern. Doch der 20-Jährige führt ein Doppelleben und taucht dann tief ein in die Welt der Vampire – in seiner Fantasie, versteht sich.

Im vergangenen Jahr erschien Görners erster Vampirroman unter dem Titel „Ungleiche Dunkelheit“. Um die 120 Exemplare davon wurden verkauft. Jetzt legt der Hobbyschriftsteller nach und präsentiert „Der Weg der Rache und des Blutes“.

Im neuen Buch tauchen für die Leser des Erstlings alte Bekannte auf. Doch es sei auch möglich, nur den zweiten Roman zu lesen und trotzdem alles zu verstehen, versichert Görner.

Inspiration in Prag

Der Waberner ließ sich auf der Abschlussfahrt der Ursulinenschule inspirieren. Die führte nach Prag, und genau dort treiben jetzt Vampire und der Golem ihr Unwesen in Görners Buch und kämpfen gegeneinander.

Verschiedene Handlungsstränge werden in „Der Weg der Rache und des Blutes“ erzählt. Vampir Ralek, bekannt aus dem ersten Buch, ist vor Kommissar Garou nach Prag geflüchtet, doch der Polizist ist ihm weiter auf den Fersen. Außerdem mischen die Vampirbrüder Aron und Daniel im turbulenten Geschehen mit, genauer gesagt vor allem Daniel, denn dieser hat seinen Bruder getötet.

Eine Mischung aus Action und Grusel verspricht Görner seinen Lesern. Vampire hätten ihn schon immer interessiert, sagt er und nennt den Vampirfilm „Blade“ als Vorbild.

Für die Vorstellung des neuen Buch hat sich Görner etwas Besonderes einfallen lassen. Sie soll auf einer Wiese in Wabern stattfinden. Es gibt eine Lesung unter freiem Himmel, Musik, Snacks und Getränke. Der Eintritt ist frei. Für die Präsentation hat Görner außerdem einen Hummer organisiert, einen legendären amerikanischen Geländewagen.

Ein schönes Hobby

Für den Jungautor ist das Schreiben ein schönes Hobby, um Geld gehe es ihm nicht, wenn er seine Fantasiewelten zu Papier bringt.

Ein negativer Mensch sei er nicht, nur weil er Vampirromane schreibt, sagt Görner. Der Zivildienst habe ihn geprägt, es sei wichtig, vom Guten, das man habe, abzugeben. „Nachdenklich ja, aber düster nicht“, so charakterisiert er sich selber. Und diese Nachdenklichkeit führt ihn manchmal in eine Welt voller Vampire. • Das Buch: Rudolf Görner, „Der Weg der Rache und des Blutes“, Noel-Verlag, 12,90 Euro, bestellbar per E-Mail unter: ungleiche-dunkelheit @gmx.de (auf Wunsch mit Signatur) und im Buchhandel. • Präsentation des Buches: Freitag, 19. August, 20 Uhr, Wiesengelände in der Korbacher Straße 18 in Wabern. Eintritt frei. Foto/Montage: ode

Von Olaf Dellit

Quelle: HNA

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