Zurück zu den Wurzeln

Mehr Rock am Stück: Festival findet 2016 an zwei Tagen statt

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Sie wollen nur spielen: Und das werden die Musiker der Band Hämatom auch, sie werden beim Festival Rock am Stück dabei sein.

Geismar. Gleich mehrere Neuigkeiten vermelden die Macher des Festivals Rock am Stück. Dabei handele es sich um Verbesserungen, so die Veranstalter im exklusiven HNA-Gespräch.

„Wir wollen jedes Jahr besser werden, ohne dabei die eigenen Wurzeln zu vergessen“, sagt Alex Elgner, Gesellschafter der LohrBergWerk Rock-Promotion. Bislang ist das gelungen, denn Rock am Stück ist stetig gewachsen und längst mehr als ein Festival-Geheimtipp.

Die doppelte Portion

Zwei Tage am Stück kann im nächsten Jahr gerockt werden, denn die Festival-Zeit wird nahezu verdoppelt. Rock am Stück findet dann „Am Lohrberg“ zwei Tage statt. Am Freitag, 22. und Samstag, 23. Juli. Die Warm-Up-Party wird damit offizieller Bestandteil des Festivals.

Die Entscheidung 

Mit dieser Entscheidung möchte man gleich mehreren Faktoren Rechnung tragen. Zum einen sei der Wunsch nach einem Zweitages-Festival regelmäßig von den Fans - zum Beispiel auf der Facebookseite des Festivals - geäußert, zudem habe in den vergangenen Jahren die Zahl der Besucher mit bundesweiter Anreise deutlich zugenommen, so Alex Elgner. „Teilweise reisen ganze Gruppen schon am Freitagvormittag an, um auf dem Campgelände ihre Zelte aufzuschlagen und ein rockiges Wochenende in Nordhessen zu verbringen“, erklärt er. Außerdem gebe es immer mehr Band-Bewerbungen und somit könne man mehr Bands einen Auftritt ermöglichen.

Die Bandbewerbungen 

Aus der ganzen Welt kommen mittlerweile Bewerbungen von Bands im kleinen Fritzlarer Stadtteil Geismar an: Japan, USA, Ägypten, Schweden, Dänemark, Italien, Spanien, Österreich, Schweiz, Niederlande und natürlich Deutschland seien diesmal dabei. Momentan habe man Bewerbungen von über 260 Bands; profesionelle Musiker genauso wie aufstrebende Acts aus der Region seien dabei. Beiden möchte man eine Bühne bieten.

Die Bandbreite 

Mit der Metal-Queen Doro und der Band Saxon hatten die Festival-Macher im vergangenen und diesem Jahr Musiker mit großem Namen auf der Bühne. Sie lockten jeweils knapp 2000 Besucher nach Geismar. Doch weil mehr Bands eben auch mehr rocken, wolle man die Band-Bandbreite erhöhen und ein abwechslungsreicheres Angebot machen, sagt Michael Döring von LohrBergWerk Rock-Promotion. Es werde ein Festival, das zwar anders strukturiert sei, aber dennoch mit den vergangenen mithalten werde, verspricht Döring.

„Wir möchten den mit Doro und Saxon eingeschlagenen Weg fortführen, aber gleichzeitig mehrere rockige Musikstile präsentieren und damit für noch mehr Festivalcharakter sorgen“, sagt Alex Elgner. Statt eine Hauptband erwarte die Besucher 2016 ein Programm mit drei Hauptbands, deren Auftritte sich über den ganzen Samstagabend erstrecken werden - samt Feurwerk und Pyroshow auf der Bühne.

Die Bands 

Eine erste Band-Bestätigung geben die Veranstlater bereits bekannt: Hämatom heißt die Gruppe, die deutschsprachigen Metal in Geismar abliefern wird. Die vier Musiker waren mehrfach auf dem Wacken-Open-Air zu Gast.

Um welche weiteren Bands es sich handelt, soll in den nächsten Monaten bekannt gegeben werden. Eins ist gewiss: Bis zum Vorverkaufsstart am 1. Dezember werden alle Namen bekannt sein, bis dahin müssen sich die Fans gedulden. „Wir haben wieder für jeden Musikgeschmack etwas dabei“, so Elgner.

Quelle: HNA

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