Zweckverband Gemeinschaftskasse

Schwalmstadt geht auf Partnersuche

Schwalmstadt. Auf breite Zustimmung stieß in der jüngsten Schwalmstädter Stadtverordnetensitzung ein Antrag der Freien Wähler. Sie wollen, dass Kooperationsgespräche mit Nachbarkommunen geführt werden mit dem Ziel, einen Zweckverband Gemeinschaftskasse ins Leben zu rufen.

Wie Fraktionschefin Christel Bald vortrug, geht es auch um die Prüfung interkommunaler Zusammenarbeit in den Bereichen innere Verwaltung, Ordnungsamtsbezirk, Einwohnermeldewesen und Bauhof.

Besonders mit Willingshausen, Frielendorf und Gilserberg soll gesprochen werden.

SPD-Fraktionsführer Michael Schneider signalisierte Zustimmung, Ängste vor Zusammenarbeit gelte es abzubauen und Schritt für Schritt vorzugehen. Auch Andreas Göbel (CDU) und Margitta Braun (Bündnis 90/Grüne) nannten den Vorschlag gut. Dr. Constantin Schmitt (FDP) gratulierte gar zur, wie er sagte, ausgezeichneten Idee, eine schlankere Verwaltung bedeute mehr Freiheit für die Menschen.

Heidemarie Scheuch-Paschkewitz hingegen zeigte sich skeptisch über die Auswirkungen, schon heute sei es etwa für nicht mobile Alte ein Problem, das Einwohnermeldeamt in der Stadt zu besuchen.

Rasche Ergebnisse

Die CDU-Fraktion ergänzte den Antrag durch die Vorgabe, dass der Magistrat die Ergebnisse der Gespräche zeitnah schriftlich vorlegen soll. Mit Ja stimmten 31 von 34 Stadtverordneten. (aqu)

Quelle: HNA

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