Zwei neue Rundwanderwege im Hochland werden eingeweiht

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Gern im Freien: Andreas Kaiser (links) zeigt seinem Wanderfreund Alexander Hainmüller die Aussichtspunkte.

Sebbeterode. Wenn „Leo“, der in Wirklichkeit Andreas Kaiser heißt, durch die Wälder um Sebbeterode streift, kann er anschließend viel erzählen.

Er und Alexander Hainmüller haben rund um Sebbeterode zwei neue Wanderwege ausgewiesen. Diese sind an den Holzschildern, die zu „Leos Jausenstation“ leiten, erkennbar. Für die geübten Wanderer gibt es eine über neun Kilometer lange Strecke, für die anderen eine etwas über drei Kilometer langen Wanderweg. Der Strecke führt über die Höhenzüge und ermöglicht einen wunderbaren Blick über das Tal vor Sebbeterode. „Wir müssen doch versuchen, den Tourismus zurückzuholen“ sagt der Gastwirt, der in dem kleinen Dorf vor sechs Jahren eine rustikale ganz gemütliche Jausenstation einrichtete.

Bald kam dazu ein Saal in einer ausgebauten Scheune und auf dem Vorplatz ist noch Platz für ein Festzelt. Seither organisiert er immer wieder Feste und Attraktionen in Sebbeterode. Leo ist als Kind oft mit seinem Vater im Holz gewesen und kennt die Waldgegend wie seine Westentasche.

Immer wieder fällt ihm eine nette Geschichte ein. Früher sei es vorgekommen, dass eine Jagdgesellschaft zur fortgeschrittenen Stunde ein Hausschwein mit Asche eingefärbt habe, um es dann zu schießen, erzählt er während der Tour über den Wanderweg. Alexander Hainmüller ist ebenfalls leidenschaftlicher Wanderer und sieht bei den Wanderwegen eher auf den sportlichen Aspekt. Auch er ist oft in den Wäldern unterwegs und wünscht sich, dass mehr Wanderer ihren Urlaub im südlichen Kellerwald verbringen, um dort mal richtig Natur zu tanken.

• Die Schilder wurden auf Anweisung des Forstamtes eher rustikal gehalten und leiten den Wanderer von Sebbeterode zunächst einen Teil des Hundshäuser Rundweges entlang, am Treisbach, entlang des Diebelsbornweges und zur Buchenmühle. Beide Wanderwege enden wieder in Sebbeterode, wo es zu deren Einweihung am Samstag (20.10.) ab 11.30 Uhr Eintopf und Wurstplatte gibt. (zeb)

Quelle: HNA

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