Neue Regeln für Flächen in Homberger Untergasse

Homberg: Zwei Parkplätze für Behinderte sind weg

Homberg. Die Stadt Homberg hat gestern die beiden Behindertenparkplätze in der Homberger Untergasse in drei normale Parkplätze umgewandelt. Bei der Entscheidung handele sich schlicht um eine verkehrsrechtliche Anordnung, die die Parksituation nun neu regele, sagte Ordnungsamtsleiter Helmut Wagner auf Anfrage der HNA.

Der Stadt lägen Beschwerden über die beiden Behindertenparkplätze an der Untergasse/Ecke Entengasse vor. Die Gründe: Das Gefälle sei zu steil, das Pflaster zu uneben, zudem habe der Verkehr dort stark zugenommen.

Die Behindertenbeauftragte Christina Nickel kann diese Entscheidung nicht nachvollziehen. Die beiden Plätze hätten nicht nur kurze Wege zum Marktplatz, sondern auch zur Behindertentoilette in der Entengasse ermöglicht. Mit der Entscheidung, diese beiden Plätze umzuwandeln, sinke die Zahl der innenstadtnahen Behindertenparkplätze.

Auch Heinz Engelhardt vom Homberger Seniorenbeirat zeigte sich verärgert: Die Schilder seien in einer „Nacht und Nebel Aktion“ und ohne jegliche Information abmontiert worden. Helmut Wagner verwahrt sich gegen diesen Vorwurf: „Verkehrsrechtliche Anordnungen werden nicht öffentlich angekündigt.“

Helmut Wagner kündigte gestern Nachmittag an, dass die Stadt sich bemühen werde, einen neuen Behindertenparkplatz in der Nähe der Toilettenanlage in der Entengasse auszuweisen. (bra)

Quelle: HNA

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