Jungtiere sind bereits seit Ende August auf der langen Reise in den Süden

Zwei Storchenpaare harren in Wabern aus

Flugkünstler: Die Störche Jule und Pauline.

Wabern. Die Nester in Wabern sind leer, die Storchensaison 2011 ist fast zu Ende. Wie Ulrike Mose aus Wabern mitteilt, haben sich die sieben Jungstörche aus Wabern bereits Ende August auf den Weg nach Süden gemacht.

Gemeinsam mit vier fremden Jungstörchen hätten sie die gefahrvolle Reise angetreten. Die Störchin Feline, die auf dem Spänebunker ihr Nest hatte, war drei Tage später aufgebrochen.

Traurig war für Ulrike Mose und die anderen Storchenfreunde in Wabern der Tod von Felix, der von einem Auto erfasst wurde. Dafür gelang die Aufzucht von sieben Jungstörchen.

Sie befinden sich auf dem Weg in ihr Winterquartier und werden, so vermutet Mose, erst im übernächsten Jahr zurück nach Deutschland kommen. Unklar sei, ob Wabern dann das Ziel ihrer Wahl werde.

Doch zwei Storchenpaare wollen offenbar noch den Altweibersommer in Nordhessen genießen. Die Altstörche Pauline und Paul sowie Jule und George harren noch in Wabern aus. Sie sitzen entweder in ihren eigenen Nestern oder inspizieren die leeren Nester ihrer abgereisten Artgenossen. Auch kleine Machtkämpfe werden noch ausgetragen und es wird gemeinsam Futter gesucht. Ulrike Mose rechnet damit, dass die Storchenpaare, wie in der Vergangenheit, deutlich später auf die Reise nach Süden gehen. (red)

Quelle: HNA

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