Weihnachtsfeier mit Flüchtlingen in der Gemeinschaftsunterkunft am Harthberg

Zweig als Symbol der Hoffnung

Unter den Gästen: (von links) Valdete und Jashar Gashi aus dem Kosovo, mit ihrem Sohn Vleron (7) und ihrer Tochter Valjeta (9). Foto: Heist

Schwalmstadt. In weihnachtlichem Glanz erstrahlte vor Kurzem der Tannenbaum in der Gemeinschaftsunterkunft am Harthberg in Treysa. Eine lange Kaffeetafel mit Tannenzweigen und süßen Leckereien sorgte für feierliche Stimmung.

Der Arbeitskreis für Toleranz und Menschenwürde hatte zu einer Weihnachtsfeier mit den Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft eingeladen.

Aus 19 Nationen

Die jährlich vom Arbeitskreis ausgerichtete Feier ist ein Treffpunkt für viele, die ihre Heimat verlassen haben und in Deutschland Zuflucht suchen. 62 Flüchtlinge und Asylsuchende aus 19 Nationen leben zurzeit in der Gemeinschaftsunterkunft am Harthberg, darunter drei Familien.

Mit Kaffee und Kuchen

In gemütlicher Runde verbrachten die Gäste und Organisatoren den Nachmittag bei Kaffee, Tee und Kuchen, kamen miteinander ins Gespräch und sangen traditionelle Weihnachtslieder wie „O Tannenbaum“ und „O du fröhliche“.

Musikalisch wurde es auch mit der Gruppe Ten Sing aus Ziegenhain und mit Gesangsbeiträgen der Hausbewohner.

Als ein Symbol der Hoffnung auf ein friedliches Miteinander aller Nationen und unterschiedlichen Glaubensrichtungen hatte Pfarrerin Tamara Morgenroth einen Zweig mitgebracht.

In Wasser gestellt, könne er zu Weihnachten Blüten tragen, sagte sie während einer kurzen Andacht. An der Feier nahmen auch Bürgermeister Wilhelm Kröll, Landtagsabgeordnete Regine Müller, Heidrun Hartwig von der Betreuungsstelle für Zuwanderer des Schwalm-Eder-Kreises sowie Diakoniepfarrerin Margret Artzt aus Homberg teil. (zhk)

Quelle: HNA

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