Hephata-Sportler waren bei den Special Olympics Sommerspielen erfolgreich

Zweimal Gold, einmal Silber

Fröhliche Siegerinnen: Medaillen gab es für die beiden Schwimmerinnen Felicia Frankmann und Patricia Haust. Foto: privat

Schwalmstadt. Erfolgreich waren mehrere Hephata-Sportler bei den diesjährigen Special Olympics Sommerspielen in München. Über 5000 Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung waren mit dabei in der bayerische Hauptstadt, um sich zum einen sportlich aneinander zu messen, aber vor allem um gemeinsam Spaß zu haben.

Die Sportler und Betreuer aus Hephata reisten in drei Teams nach München, um an den Schwimmwettbewerben, dem Handballturnier und den wettbewerbsfreien Spielen teilzunehmen.

Schwimmen in der Staffel

Für die Schwimmer begannen die Spiele mit den Vorläufen in den jeweiligen Kategorien Lagen, Rücken, Freistil, Brust und Staffel. Neben diesen gab es noch Schmetterling und die Unified-Staffel, bei der Menschen mit und ohne Behinderung in einem Team schwimmen.

Die Hephata-Athleten Patricia Haust, Felicia Frankmann, Alexander Steinbrecher und Alexander Stefan waren mit großer Motivation bei der Sache. Alexander Stefan holte über 100 Meter Freistil Silber. Patricia Haust und Felicia Frankmann konnten ihr Glück auch kaum fassen, als sie in den Kategorien Brust und Rücken in spannenden Finalen Gold holten.

Zusammen in der Staffel gaben die Hephata-Sportler noch mal alles. Alexander Steinbrecher ging bis an die Schmerzgrenze, als er trotz Atemnot und Wasserschluckens weiter schwamm und dem Team bei einer starken Konkurrenz von acht Mannschaften einen guten fünften Platz sicherte, heißt es in einer Pressemitteilung.

Ähnlich wie bei den Schwimmern ging es auch bei den Handballern in den ersten Spielen darum, sich für eine Gruppe zu qualifizieren.

Die insgesamt 15 Mannschaften wurden dadurch in drei Gruppen geteilt. Gerade die beiden Frauen im Hephata-Team überzeugten durch konstante sehr gute Leistungen.

Bei der Siegerehrung reichte es schließlich für den fünften Platz. Neben den sportlichen Wettbewerben boten die Special Olympics wettbewerbsfreie Spiele an.

Rund um die Wettbewerbe gab es zahlreiche Ausflüge, unter anderem mit der Parkeisenbahn durch den Olympiapark, auf den Olympiaturm, ein abendlicher Restaurantbesuch und der Besuch der Allianzarena. (red)

Quelle: HNA

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