Zweiter Diabetes-Tag in Melsungen war ein Erfolg - Lob für die Selbsthilfegruppe

Kaum erhöhtes Schlaganfall-Risiko: Anita Obijou, links, ist beruhigt, als sie von Anna Schmettke und Elisabeth Donner, von rechts, das Ergebnis des Tests erffährt.

Melsungen. Karl-Heinz Dippel (71) aus Melsungen ist noch kein Diabetiker: „Die Werte sind grenzwertig, aber ich beuge vor.“ Am Sonntag nutzte Dippel das breite Angebot des zweiten Diabetiker-Tages in Melsungen zum Vorbeugen. Wie viele andere auch.

Sehr zufrieden - diese Bilanz zogen die Diabetologin und Internistin Dr. Monika Rosenthal, Oberärztin am Asklepios-Klinikum Melsungen, und Karl-Heinz Dietzel, Vorsitzender des Freundes- und Förderkreises des Klinikums. Der Verein war Veranstalter des zweiten Diabetiker-Tages.

„Man kann gar nicht genug tun zur Vorbeugung“, sagt Karl-Heinz Schmidt. Er ist Diabetiker und glücklich darüber, dass es in Melsungen seit sechs Jahren eine sehr aktive Selbsthilfegruppe gibt. Für die gab es am Sonntag sehr viel Lob und Anerkennung. „Wir freuen uns uns immer über neue Gäste“, sagte Erika Dietrich namens der Gruppe.

Vom Blutdruck-Messgerät bis zu Insulinen präsentierte Pharma-Referentin Nadja Schiller das komplette Programm, das die B. Braun Melsungen AG Diabetikern bietet. Braun präsentierte sich auf der Industrieausstellung, die ebenso viel Interesse fand wie die Fachvorträge. Viele Besucher waren sich einig: Der Diabetes-Tag muss Tradition werden. (m.s.)

Quelle: HNA

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