Zwölf auf einen Streich: Kindersegen im Fritzlarer Hospital

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Mütter, Väter und ihre neugeborenen Babys: hinten von links Paulina Kempa (Mutter von Pawel-Adrian Kempa), Julia von Gimborn-Scharf (Amalia von Gimborn), Denise Beermann (Philip Müller), Katharina Pech (Ilian Rezanov) , Laura Braukolyte (Alisa Sileikeute), Elena Chevalier (Davin Noel Chevalier), Bebyan Sömnez (Aylin Sömnez), vorne von links Manuel Wagener (Manolo Wagener), Markus Mänz (Ben Luca Mänz) und Serdar Sömnez. Drei Babys waren zum Zeitpunkt der Aufnahme schon entlassen.

Fritzlar. Den ersten großen Auftritt ihres jungen Lebens ertrugen sie mit fast stoischer Gelassenheit. Dabei sind die Babys Teil eines Rekords im Fritzlarer Krankenhaus.

Zwölf Geburten an einem Wochenende, niemand kann sich auf der Geburtsstation daran erinnern, dass es so etwas schon jemals gegeben hätte. Los ging der Babyboom am Freitag, und offenbar gibt es so schnell kein Ende. Während die jüngsten Patienten des Hospitals zum Heiligen Geist für das Foto im Kreißsaal drapiert wurden, lief im Nebenraum bereits die nächste Geburt.

Statistisch alles normal

Hebammen mit Nachwuchs: von links Anna Lena Balke, Imke Burbaum, Katharina Albert und Christiane Friedrich.

Die nackten Zahlen verheißen jedoch keine Sensation, wie Astrid Geisel, Assistentin der Geschäftsleitung des Hospitals, sagt. Der Blick in die Statistik spreche vielmehr für Normalität. Bis Ende März dieses Jahres gab es im Fritzlarer Krankenhaus 99 Geburten, das liegt sogar etwas niedriger als im Vorjahr. Im Jahr 2012 wurden in den Kreißsälen der Domstadt monatlich im Durchschnitt 39 Kinder zur Welt gebracht. Doch die Häufung an einem Wochenende ist ein Ausnahme. „Das ist schon sehr ungewöhnlich“, sagt Geisel.

Und die Hebammen des Fritzlarer Krankenhauses gehen mit gutem Beispiel voran, wie Geisel stolz erzählt. Vier von ihnen haben in der jüngeren Vergangenheit selbst den Schritt gewagt, bei dem sie sonst anderen Frauen helfen: Sie sind Mütter geworden.

Von Olaf Dellit

Quelle: HNA

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