Beginn der Karnevalssaison

11.11., 11 Uhr 11

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Foto: Helau, Alaaf und Alleh Hopp: Die fünfte Jahreszeit bricht in Deutschland an.

Köln - Es ist mal wieder Karneval! Die Narren haben wieder ihre Kappen auf und schunkeln auf den Plätzen der Karnevalshochburgen. Der 1. FC Köln liefert den ultimativen Beweis dafür, dass Karneval doch mit Magie zu tun haben muss.

In den rheinischen Karnevalshochburgen tanzen und feiern wieder die Narren. Pünktlich um 11.11 Uhr nahm das Unvermeidliche am Dienstag seinen Lauf, die närrische Zeit begann. In der Kölner Altstadt hatte schon vorher kräftiges Bechern eingesetzt - Gläser waren dort verboten, um die Verletzungsgefahr zu verringern. Trotz Regens war es sehr voll, so dass die Polizei den zentralen Platz, den Heumarkt, abriegeln musste. Der Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) hatte den Astronauten Alexander Gerst am Vorabend schon Minuten nach dessen Landung auf deutschem Boden daran erinnert, dass er passend zur Eröffnung der neuen Session aus dem All zurückgekehrt war: Der Politiker hielt ihm einen Gruß an das Karnevals-Dreigestirn zum Unterschreiben hin.

Der 1. FC Köln weist nach elf Spieltagen passenderweise ein Torverhältnis von 11 zu 11 auf - ein Zufall? In Düsseldorf stand am Dienstag um 11.11 Uhr der Traditionsschelm Hoppeditz von den Toten auf - am letzten Aschermittwoch hatte man ihn zu Grabe getragen. In Mainz wurde das närrische Grundgesetz verlesen. Die thüringische Faschingshochburg Wasungen wiederum hatte eine Narrentaufe und Freibier aus dem Narrenbrunnen zu bieten. In Unterfranken stürmten Faschingsclubs Rathäuser und übernahmen symbolisch die Macht. Die rheinischen Narren müssen dafür noch bis Weiberfastnacht im Februar warten.

dpa

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