Sturm über Großbritannien

12.000 Haushalte nach Sturm ohne Strom

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Starker Wind und Regen sorgte für ungemütliches Weihnachtsshopping in weiten Teilen Großbritanniens.

London - Ein heftiger Sturm fegt über Großbritannien. Ein Mann wird in einen Fluss gespült und stirbt. Dem Weihnachtsverkehr macht das Wetter schwer zu schaffen.

Kurz vor Weihnachten ist ein Wintersturm über weite Teile Großbritanniens hinweggefegt. Die heftigen Winde und starken Regenfälle verursachten am Montag ein Verkehrschaos auf den Straßen und Schienen, vor allem im Westen und Südwesten Großbritanniens, aber auch in nördlichen Landesteilen sowie in Schottland und Nordirland. In der Grafschaft Cumbria in Nordengland wurde ein Mann in einen Fluss gespült. Rettungskräfte fanden Stunden später seine Leiche.

Der Flugverkehr blieb an einem der verkehrsreichsten Reisetage des Jahres zunächst weitgehend unbehelligt, zahlreiche Fähren mussten dagegen ihren Betrieb einstellen oder konnten nur eingeschränkt verkehren. In Cornwall und Berkshire waren rund 12 000 Haushalte ohne Strom. Für Heiligabend wurden weitere Probleme vorhergesagt.

Die Polizei rief vor allem die Fahrer von Zweirädern und hohen Lastwagen auf, besonders an Küstenstraßen vorsichtig zu sein. Nach Angaben des Wetterdienstes Met Office soll der Sturm noch zumindest bis Heiligabend weitergehen.

dpa

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