Überschwemmungen in Australien

14-Jähriger überlebt dank dramatischer Rettungsaktion

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Überschwemmungen in Australien: In der Küstenstadt Rockhampton entkam ein 14-jähriger Junge nur knapp dem Tod.

Sydney - Nach wochenlanger Brandbekämpfung sind Australiens Rettungsdienste nun mit Überschwemmungen befasst: Im Nordosten von Queensland waren Straßen, Schienen und Flughäfen nach dem Durchzug des tropischen Sturms Oswald überschwemmt. Ein 14-Jähriger überlebte dabei nur dank des heldenhaften Einsatzes der Polizei.

Das Tief bescherte der Region Rekordniederschläge – teils bis zu einem halben Meter innerhalb von wenigen Stunden. In kürzester Zeit riefen 280 Menschen in der Notrufzentrale an. Die meisten waren plötzlich von Wassermassen eingeschlossen. In der Küstenstadt Rockhampton entkam ein 14-jähriger Junge nur knapp dem Tod. Der Teenager ging nach Angaben der Polizei trotz des Wetters in einem Fluss schwimmen und wurde plötzlich von der Strömung gepackt. Er klammerte sich an einen Baum.

Der Rundfunksender ABC zeigte die Rettungsaktion. Ein Polizist wurde dabei selbst von des Wassermassen fortgerissen. Er schaffte es schließlich aus eigener Kraft ans Ufer. In Rockhampton ging an einem Tag so viel Regen nieder wie seit 1939 nicht mehr, berichtete der Wetterdienst. Meteorologen sagten weitere Regenfälle voraus. In Gladstone müsse man sich auf das Schlimmste einstellen, warnte Bürgermeisterin Gail Sellers.

dpa/frs

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