Nach Familiendrama in Delmenhorst

20-jähriger Sohn muss in Psychiatrie

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Foto: Polizeibeamte stehen vor dem Haus, in dem sich ein Familiendrama abgespielt hatte.

Delmenhorst - Zwei Tage nach dem tödlichen Familiendrama in Delmenhorst ist der tatverdächtige 20 Jahre alte Sohn des Opfers in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen worden.

Nach den tödlichen Stichen auf eine 37-Jährige im niedersächsischen Delmenhorst ist der tatverdächtige 20 Jahre alte Sohn des Opfers in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen worden. Die Oldenburger Staatsanwaltschaft habe einen Unterbringungsbeschluss beim Amtsgericht erwirkt, sagte Staatsanwalt Martin Rüppell am Samstag. Möglicherweise sei wegen einer psychischen Erkrankung oder einer vorübergehenden Störung eine Verurteilung nicht möglich, erläuterte er. Weitere Details über die Ermittlungen sollten am Wochenende nicht mehr bekanntgegeben werden.

Der 20-Jährige soll am Donnerstag seine Mutter mit einem Küchenmesser erstochen und seinen 15 Jahre alten Bruder schwer verletzt haben. Er hatte mehrfach mit dem Messer auf seine Opfer eingestochen. Der 15-Jährige musste operiert werden.

dpa

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