Bluttat in Bremen

20-Jähriger stirbt nach Messerstichen

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Kriminalbeamte nehmen in Bremen einen Verdächtigen fest.

Bremen - Sie kennen sich möglicherweise aus der Drogenszene. Zwei junge Männer beginnen zu streiten. Plötzlich hat einer ein Messer in der Hand und sticht zu. Ein 20-Jähriger verblutet.

Bei einem Streit unter jungen Männern ist ein 20-Jähriger in Bremen erstochen worden. Wenige Stunden nach der Tat nahm die Polizei einen 19 Jahre alten Verdächtigen fest. Die beiden Männer hätten sich gekannt, sagte eine Polizeisprecherin. Sie seien in der Nacht zum Freitag gemeinsam mit der Straßenbahn gefahren und an einer Haltestelle im Stadtteil Gröpelingen in Streit geraten. Möglicherweise sei es um Drogen gegangen.

Die Auseinandersetzung eskalierte nach ihren Worten kurz nach Mitternacht. Der Täter habe sein Opfer mit mehreren Messerstichen in den Oberkörper so schwer verletzt, dass es von Rettungskräften am Tatort reanimiert werden musste und wenig später im Krankenhaus starb.

Am Morgen nahmen Polizisten den Verdächtigen in dessen Wohnung in Tatortnähe fest. Er habe sich zu den Vorwürfen zunächst nicht geäußert. Zeugenaussagen deuteten darauf hin, dass es bei dem Streit um ein Drogengeschäft gegangen sein könnte. Sowohl das Opfer als auch der mutmaßliche Täter seien der Polizei in diesem Zusammenhang bekannt. Oberstaatsanwalt Frank Passade kündigte an, er werde noch am Freitag Haftbefehl gegen den 19-Jährigen wegen des Verdachts des Totschlags beantragen.

Erst am vergangenen Sonntagabend war ein 19 Jahre alter Mann in Bremen erstochen wurden. Die Tat ereignete sich bei einem Public Viewing des Endspiels der Fußball-Weltmeisterschaft in einem Kino am Hauptbahnhof. Ein 22 Jahre alter Verdächtiger kam in Untersuchungshaft.

dpa

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