Verkehr

2012 deutlich weniger Tote auf Niedersachsens Straßen

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In Niedersachsen sind weniger Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen als in den Jahren zuvor.

Hannover - Die Zahl der Verkehrstoten in Niedersachsen ist deutlich gesunken. 2012 kamen auf den Straßen des Landes 490 Menschen ums Leben. Dies sind 50 oder 9,3 Prozent weniger als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden am Freitag mit.

Niedersachsen liegt damit im Bundestrend. Auf Deutschlands Straßen sind im vergangenen Jahr 3606 Menschen tödlich verunglückt, so wenige wie noch nie seit dem Beginn der Statistik im Jahr 1950. Verglichen mit dem Vorjahr sank die Zahl der Verkehrstoten um 10,1 Prozent und damit stärker als erwartet.

Die jüngste Zahl liege noch unter dem bisher niedrigsten Wert von 3648 tödlich Verletzten im Jahr 2010. Dennoch dürfe nicht vergessen werden, dass immer noch durchschnittlich 10 Menschen täglich im Straßenverkehr sterben und mehr als 1000 verletzt werden, heißt es in der Mitteilung des Bundesamts. 2011 war die Zahl der Verkehrstoten entgegen dem langjährigen Trend gestiegen.

Auch die Zahl der Verletzten im Straßenverkehr sank - um 2,1 Prozent auf 384.100. Insgesamt nahm die Polizei 2,4 Millionen Unfälle auf, ein leichtes Plus von 0,6 Prozent.

Gemessen an der Einwohnerzahl ist die Zahl der Unfalltoten in Niedersachsen weiterhin hoch. Je eine Million Einwohner starben 62 Menschen. Im Bundesdurchschnitt sind es 44.

Entgegen dem Trend stieg in Bremen die Zahl der Verkehrstoten um 13,3 Prozent auf 17. Gemessen an der Einwohnerzahl (26 Todesopfer je eine Million Menschen) rangiert Bremen aber weiterhin deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.

dpa

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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