Nordkaukasus

40-stöckiges Hochhaus in Grosny abgebrannt

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Spektakuläres Feuer: Der Brand in dem 40-stöckigen Hochhaus war weithin zu sehen.

Grosny - Das verheerende Feuer in einem 145 Meter hohen Wohnhaus in der russischen Stadt Grosny im Nordkaukasus ist gelöscht. Hunderte Einsatzkräfte von Feuerwehr und Zivilschutz waren mehrere Stunden im Einsatz. Die Arbeiten verzögerten sich, weil dichter Rauch und benachbarte Wolkenkratzer einen Hubschraubereinsatz verhinderten. Das Feuer war ersten Erkenntnissen zufolge nach einem Kurzschluss ausgebrochen.

Niemand sei verletzt worden, teilte der Zivilschutz des früheren Kriegsgebietes Tschetschenien am Donnerstag mit. Das höchste Wohnhaus Russlands außerhalb der Hauptstadt Moskau steht noch leer. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen „fahrlässiger Vernichtung von Vermögenswerten“. Die Ermittler gehen davon aus, dass Sicherheitsvorschriften missachtet wurden.

Das mehr als 40-stöckige Gebäude „Olymp“ werde „noch schöner und besser als das bisherige“ wieder aufgebaut, kündigte Tschetscheniens umstrittener Machthaber Ramsan Kadyrow an. Das Budget der verarmten Teilrepublik besteht fast nur aus Zuschüssen der Zentralregierung.

Ein Appartement des französischen Schauspielers Gérard Depardieu, das ihm Kadyrow in dem Luxusviertel Grosny-City geschenkt hatte, war nicht betroffen. Die Fünfzimmerwohnung liegt entgegen ersten Meldungen in einem anderen Gebäude des Komplexes.

dpa

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