Unfall in Bayern

40-Tonner rammt Schulbus - 19 Kinder verletzt

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Foto: Bild der Zerstörung: Glassplitter von den Fensterscheiben des Busses und Rucksäcke der Schüler liegen auf der Straße, die Front des Lastwagens ist eingedrückt und verbogen

Bad Königshofen - Ein 40-Tonner hat in Bayern an einer Kreuzung einen Schulbus gerammt. 19 Kinder sowie zwei Fahrer werden verletzt. Drei Kinder und der Lkw-Fahrer müssen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Offenbar hatte der Busfahrer den Lkw übersehen.

Beim Zusammenstoß eines Schulbusses mit einem Lastwagen sind im unterfränkischen Bad Königshofen 19 Kinder verletzt worden. Drei von ihnen sowie der Lastwagenfahrer kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Der Busfahrer erlitt leichte Blessuren, er stand nach dem Unfall unter Schock.

Nach Angaben der Polizei war der Bus am Donnerstagmorgen unterwegs zu einer etwa 20 Kilometer entfernten Privatschule in Thüringen. An einer Kreuzung stieß der Bus beim Überqueren der Straße mit dem Sattelzug zusammen. Der 72 Jahre alte Busfahrer habe vermutlich den von rechts kommenden 40-Tonner übersehen.

Zwei Hubschrauber im Einsatz

"Der Lastwagen war auf der vorfahrtsberechtigten Straße, der Busfahrer hätte eigentlich warten müssen", sagte Polizeisprecherin Claudia Ernst. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Bus um 90 Grad gedreht und kam schwer beschädigt auf der Straße zum Stehen. 16 Jungen und Mädchen erlitten leichte Verletzungen. "Das waren vor allem Schürfwunden, Prellungen, Kratzer und Platzwunden", sagte Ernst.

Viele der 9 bis 16 Jahre alten Schüler wurden am Unfallort von ihren Eltern abgeholt. Ihnen bot sich ein Bild der Zerstörung: Glassplitter von den Fensterscheiben des Busses und Rucksäcke der Schüler liegen auf der Straße, die Front des Lastwagens ist eingedrückt und verbogen, Feuerwehrleute binden auslaufende Flüssigkeiten.

Zeitweise warten ein gutes Dutzend Rettungsfahrzeuge und zwei Hubschrauber auf ihren Einsatz. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von etwa 50 000 Euro.

dpa

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