Selbst bei Polizei gemeldet

60-Jährige versteckt Nähnadeln im Fleisch

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Diese Frau wird verdächtigt, Nähnadeln in Fleisch versteckt zu haben.

Lübeck - Ein unheimliches Verbrechen in Schleswig-Holstein steht kurz vor der Aufklärung. Eine 60-jährige Frau steht im Verdacht, Nähnadeln in abgepacktem Hackfleisch versteckt zu haben. Das Motiv ist bislang unklar.

Nach der Veröffentlichung von zwei Fahndungsbildern haben Polizei und Staatsanwaltschaft eine Frau identifiziert, die möglicherweise in Ostholstein Nähnadeln in abgepacktem Hackfleisch versteckt hat. Es handele sich um eine 60-jährige Ostholsteinerin, die bereits erste Angaben gemacht habe, teilte die Polizei in Lübeck mit. Die Ermittlungen der Behörden dauern an; weitere Angaben zum Motiv könnten zunächst nicht gemacht werden.

Die 60 Jahre alte Tatverdächtige hatte sich nach der Veröffentlichung von Fahndungsbildern selbst bei der Polizei gemeldet und angegeben, sie erkenne sich auf den Bildern. Auch Zeugenhinweise auf die Frau hatte es bereits gegeben.

Die Frau steht im Verdacht, seit Oktober 2013 in rund 20 Fällen in Supermärkten vorwiegend in Eutin die Nadeln in das Fleisch gesteckt zu haben. Dort war nahezu jeder Supermarkt betroffen. Nach dem jüngsten Fund in der vergangenen Woche in Eutin hatten die Lübecker Polizei und Staatsanwaltschaft die Fotos der Frau veröffentlicht.

Ernsthafte Folgen hatten die Taten nicht. Eine Frau habe sich beim Verarbeiten von Hackfleisch leicht an der Hand verletzt, eine 17-Jährige habe beim Essen von gebratenem Hack gerade noch rechtzeitig eine Nadel im Mund bemerkt.

dpa

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