Göttingen/Nordhausen

98-Millionen-Straße mit Verspätung fertiggestellt

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Foto: Die B 243 neu sollte ursprünglich 2012 fertiggestellt sein.

Göttingen/Nordhausen - Nach sechs Jahren Bauzeit ist das größte Infrastrukturprojekt des Südharzes fertig. Am Freitag soll das rund 98 Millionen Euro teure neue Teilstück der Bundesstraße 243 bei Bad Lauterberg (Kreis Osterode) für den Verkehr freigegeben werden.

Die als Umgehung der Orte Barbis und Osterhagen errichtete Strecke verbessert die Verkehrsverbindung zwischen dem Großraum Göttingen in Südniedersachsen und Nordhausen in Thüringen.

Die vierspurig ausgebaute Umgehungsstraße sei für die seit Jahrzehnten vom Durchgangsverkehr gebeutelten Orte Barbis und Osterhagen eine große Erleichterung, sagte Günter Hartkens von der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar. Pro Tag haben sich zuletzt deutlich mehr als 10.000 Fahrzeuge durch die Dörfer gequält, darunter rund 1500 Lastwagen.

Die B 243 neu sollte ursprünglich 2012 fertiggestellt sein. Die Arbeiten hatten sich aber wegen nicht vorhergesehener Probleme mit dem Baugrund verzögert. Der Südharz ist ein Gipskarstgebiet mit Hohlräumen und Erdfällen. Zum Straßenneubau gehören zehn Brücken, darunter auch zwei 500 und 600 Meter lange.

dpa

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