Radaranlage bei Hann. Münden

A7-Blitzer bringt Millionen Euro an Bußgeld

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Der Blitzer an der Werrabrücke bei Hann. Münden.

Hann. Münden - Warmer Geldregen dank eines Blitzers: Die Radaranlage auf der Autobahn 7 bei Hann. Münden hat im vergangenen Jahr rund 51.000 Temposünder erwischt. Der Landkreis Göttingen durfte sich über Bußgeld-Einnahmen in Höhe von 2,8 Millionen Euro freuen.

Die fest installierte Radaranlage vor der Werrabrücke der Autobahn 7 bei Hann. Münden hat dem Kreis Göttingen auch 2014 wieder eine Millionen-Einnahme beschert. Die Blitzer am Fuß eines der steilsten Autobahnabschnitte Deutschlands erwischten knapp 51 000 Temposünder. Sie mussten zusammen mehr als 2,8 Millionen Euro Bußgeld an die Kreiskasse zahlen, berichtete eine Verwaltungssprecherin am Mittwoch. Dies sind fast 800 000 Euro mehr im Vorjahr. 2013 wurden 35 000 Raser geblitzt worden - auch weil die Messanlage für eine der drei Fahrspuren monatelang außer Betrieb war.

Die Radaranlage an dem mit acht Prozent Gefälle gefährlich steilen Autobahnstück war 1996 installiert worden, weil sich schwere Unfälle gehäuft hatten. Seither dürfen Autos dort nur noch Tempo 100 und Lastwagen nur noch Tempo 60 fahren. Unter vielen Autofahrern hat es sich inzwischen herumgesprochen, dass der Abschnitt überwacht wird. In früheren Jahren, so etwa 2007, waren dort zum Teil mehr als 100.000 Temposünder geblitzt worden.

dpa

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