Nach Abschaffung der Rezeptpflicht

Absatz der "Pille danach" steigt deutlich

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Foto: In Niedersachsen wurde die "Pille danach" im März und April 2015 insgesamt 9700 Mal verkauft.

Frankfurt - SeitMitte März ist die "Pille danach" ohne Verschreibung durch einen Arzt in den Apotheken erhältlich. Sowohl in Niedersachsen, als auch in ganz Deutschland ist der Absatz des Medikamentes nach der Abschaffung der Rezeptpflicht deutlich gestiegen.

In Niedersachsen ist der Absatz der "Pille danach", seitdem das Medikament rezeptfrei in den Apotheken erhältlich ist, um 35,5 Prozent gestiegen. Das teilte der Pharma-Branchendienst IMS Health am Dienstag in Frankfurt mit.

Bundesweit wurde in den Monaten März und April diesen Jahres 107 600 Mal die "Pille danach" verkauft, im selben Zeitraum des Vorjahres nur 82 600 Mal. Am häufigsten nachgefragt wurde das Präparat in Bayern - allerdings auch schon zuZeiten, als es noch rezeptpflichtig war.

In Niedersachsen ging das Medikament in beiden Monaten 9700 Mal über den Ladentisch. Die "Pille danach" ist seit Mitte März ohne Verschreibung durch einen Arzt in den Apotheken erhältlich. Besorgt sich eine Frau die "Pille danach" ohne Rezept, muss sie das Präparat selbst bezahlen.

EinAnspruch auf Kostenübernahme durch die Krankenkassen besteht nur mit Rezept und für Frauen und Mädchen unter 20 Jahre. Das Medikament ist ein Notfallmittel für Frauen, die nach ungeschütztem Sex eine ungewollte Schwangerschaft verhindern wollen. Bei den rezeptfreien Präparaten handelt es sich um ellaOne und PiDaNa.

dpa

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