Verkehrsgerichtstag endet

Änderungswunsch zu Punktekatalog erwartet

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Die Polizei soll stärker gegen rüpelhafte Radfahrer vorgehen.

Goslar - Zum Abschluss der 51. Verkehrsgerichtstages wollen die Experten Freitag die Empfehlungen dem Gesetzgeber vorstellen. Im Fokus steht unter anderem die geplante Reform des Flensburger Punktesystems.

Der 51. Deutsche Verkehrsgerichtstag geht Freitag in Goslar zu Ende. Zum Abschluss wollen die Experten ihre Empfehlungen an den Gesetzgeber vorstellen. Nach der bisherigen Diskussion wird der Kongress voraussichtlich Änderungen an der von der Bundesregierung geplanten Reform des Flensburger Punktesystems fordern. Im Vorfeld hatten Automobilclubs und Verkehrsanwälte vielfältig Kritik geübt und unter anderem bemängelt, dass kein Punktabbau durch die Teilnahme an Seminaren mehr möglich ist, um einen Führerscheinentzug zu verhindern.

Empfehlungen werden auch zur künftigen Fahrausbildung und zum Umgang mit aggressiven Verkehrsteilnehmern erwartet. Am Verkehrsgerichtstag nehmen knapp 2000 Experten teil, darunter Juristen, Mediziner, Psychologen und Polizisten sowie Vertreter von Verbänden und Automobilclubs.

dpa

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