Hurrikan trifft auf US-Ostküste

„Arthur“ verhagelt Nationalfeiertag

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Raleigh - Als erster Hurrikan der US-Saison ist der Wirbelsturm „Arthur“ an der amerikanischen Ostküste angekommen. Meteorologen erwarten keine größeren Schäden, mahnen aber trotzdem zur Vorsicht. Einigen Gemeinden wird der Sturm wohl den Nationalfeiertag verhageln.

Der Hurrikan „Arthur“ ist an der amerikanischen Ostküste angekommen. Der erste tropische Wirbelsturm der US-Saison traf am Donnerstagabend (Ortszeit) im Bundesstaat North Carolina auf die Küste, wie der Fernsehsender CNN unter Berufung auf das Nationale Hurrikan-Warnzentrum berichtete. Dort könnten am Freitag Feiern zum Nationalfeiertag ins Wasser fallen.

Der Sturm der Kategorie 2 mit Windgeschwindigkeiten von 160 Stundenkilometern bewegte sich den Angaben zufolge mit einer Geschwindigkeit von 24 Stundenkilometern Richtung Nordosten. Die Stromversorgung von 18 000 Haushalten in Küstennähe war zeitweilig unterbrochen.

Meteorologen mahnten Küstenbewohner zur Vorsicht. Auch nach dem Durchzug des Sturms könnten tückische Strömungen im Meer entstehen, die nicht unterschätzt werden sollten.

Am stärksten von dem Sturm betroffen sind die Touristeninseln der Outer Banks in North Carolina. Die Insel Hatteras wurde am Donnerstagabend vorsorglich evakuiert. In Teilen von Massachusetts, South Carolina und Virginia wurden Sturmwarnungen herausgegeben.

Auch die Hauptstadt Washington dürfte nicht verschont bleiben. Größere Schäden wurden jedoch nicht erwartet. Meteorologen sagten voraus, dass sich „Arthur“ im Laufe des Tages wieder aufs Meer hinaus bewegt.

dpa

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