Fräsarbeiten nach Unfall

Asphaltdecke auf A2 nach Unfall erneuert

Hannover - Mehrere Unfälle haben am Mittwoch auf den Autobahnen rund um Hannover für ein Verkehrschaos gesorgt. Besonders betroffen war die Autobahn 2 zwischen Lehrte und Peine. Nach einem Unfall musste dort die Asphaltdecke abgefräst werden. Seit etwa 7 Uhr sind die Arbeiten abgeschlossen. In beide Richtungen gibt es wieder freie Fahrt.

Autofahrer mussten auf den Autobahnen rund um Hannover am Mittwoch viel Geduld mitbringen. Auf der Autobahn 2 in Richtung Braunschweig ging seit dem Vormittag nichts mehr. Ein mit Pfirsichen beladener Sattelzug hatte gegen 10.30 Uhr nahe der Anschlussstelle Peine-Ost nach einem Reifenschaden die Mittelschutzplanke durchbrochen. Nach Angaben der Polizei kippte das Fahrzeug auf die Seite und blockierte vier der sechs Fahrstreifen. Der 28 Jahre alte Fahrer und der 32-jährige Beifahrer kamen mit leichten Blessuren davon. Der Sachschaden wird auf 120.000 Euro geschätzt.

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Die Fahrbahn Richtung Berlin war zwischendurch voll gesperrt, später wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Auch in Richtung Hannover war an der Unfallstelle nur ein Fahrstreifen befahrbar. Die Aufräumarbeiten dauerten nach Angaben der Autobahnpolizei bis in den Morgen.

Nicht nur die beschädigte Mittelschutzplanke musste erneuert werden. In beiden Fahrtrichtungen wurde an der Unfallstelle der Asphalt abgefräst, weil der Sattelschlepper Öl verloren hatte und zudem durch den Aufprall die Fahrbahn beschädigt hatte. Auch am Abend staute sich der Verkehr zwischen Lehrte-Ost und Peine-Ost noch auf mehreren Kilometern, Autofahrer sollten in Hämelerwald abfahren und die Umleitungen U31 zu nutzen. Am späten Abend normalisierte sich die Lage.

Auch in Richtung Hannover gab es auf der Autobahn 2 am Mittwoch erhebliche Verkehrsbehinderungen. Am frühen Nachmittag ereignete sich bei Peine-Ost ein weiterer Unfall, der ebenfalls zu einem langen Stau führte. Wenig später krachte es dann im Feierabendverkehr auf der A2 zwischen Hannover-Langenhagen und Garbsen. Auch dort normalisierte sich der Verkehr erst wieder am frühen Abend.

Ebenfalls einen langen Stau gab es nach einem Unfall auf der A7 zwischen Laatzen und Hildesheim-Drispenstedt. Dort waren gegen 16 Uhr zwei Autos kollidiert, wobei der Anhänger des einen Fahrzeugs umkippte und nach Angaben der Polizei die linke Fahrspur blockierte. Die Einsatzkräfte entschieden, die Autobahn in Richtung Hildesheim für die Aufräumarbeiten zu sperren. Der Rückstau betrug bis zu zehn Kilometer. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

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